Mega-Bau für die Pasinger Polizei: Bodenuntersuchungen starten im Oktober

In diesen Bau zieht die Polizei

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In ihren Händen liegt die neue Polizeiinspektion: Johannes Ferstl (v.li.), Peter Böhm und Wolfgang Schön.

Noch liegt das Grundstück an der Heimburgstraße brach. Doch bald rollen die Bagger an. „Wir beginnen diesen Monat mit den Kampfmittelerkundungen und den Altlastenuntersuchungen“, sagt Peter Böhm vom Staatlichen Bauamt München. Wie der Bau aufgeteilt ist und wann die übrigen 100 Polizisten einziehen können, lesen Sie hier.

„Am liebsten würden wir unsere Pasinger Polizei natürlich bei uns im Zentrum behalten“, sagte Maria Osterhuber-Völkl (CSU). „Mit der Erweiterung des Westens Richtung Freiham leuchtet es uns aber ein, dass der Standort am Westkreuz für die Beamten günstiger liegt.“ Peter Böhm und Wolfgang Schön vom Staatlichen Bauamt sowie Johannes Ferstl vom Polizeipräsidium München stellten den Viertelpolitikern in der jüngsten Sitzung des Unterausschusses Planung die neuesten Entwicklungen zum Bau der neuen Inspektion für die Pasinger Polizei vor – die auf breite Zustimmung stieß.

„Diesen Monat werden wir auf dem Grundstück an der Heimburg- Ecke Aubinger Straße mit den Kampfmittelerkundung und Altlastenuntersuchung beginnen. Wir gehen dabei nochmal 1,70 Meter runter in den Boden“, sagt Böhm. „Wir wollen schließlich im März bei Baubeginn keine Überraschungen erleben.“ Im November 2018 soll der Bau fertig sein, einen Monat später ziehen dann die 108 Beamten vom Klosterbau der Englischen Fräulein an der Institutstraße am Marienplatz in den Neubau an der S-Bahn-Haltestelle Westkreuz.

Für 9,45 Millionen Euro entsteht ein hochmoderner dreistöckiger Bau mit Keller. „Das 4 578 Quadratmeter große Areal besteht aus drei Teilen: aus dem Hauptgebäude, dem Polizeihof und dem Parkplatz für Besucher und Bedienstete im Süden des Grundstücks – mit 20 Stellplätzen“, sagt Projektleiter Wolfgang Schön. „Das Dach ist ein Flachdach mit Begrünung. Das ist auch in der Hinsicht praktisch, falls in der Zukunft einmal aufgestockt werden soll.“

Im Keller sind Technik, Umkleiden, Sanitäranlagen und Gewahrsamsräume untergebracht. Letztere sind auch von außen über eine Treppe erreichbar. Im Erdgeschoß befinden sich der Haupteingang, der Vorraum zur Wache, Büros und nochmals Gewahrsamsräume. Im ersten Stock werden Dienstgruppenräume, Sozialräume und ebenfalls Sanitäranlagen eingerichtet, während im zweiten Obergeschoß Unterrichtsräume und das Büro von Dienststellenleiter Peter Löffelmann untergebracht sind.

„Wir sind mit der Planung sehr zufrieden“, sagte Ferstl. „Dann sind wir es auch“, sagte Sven Wackermann, Vorsitzender des Unterausschusses. „Auch wenn es uns schmerzt, dass unsere Polizeiinspektion aus Pasing weggeht.“

Marie-Anne Hollenz

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