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Anwohner sind genervt

X50: Neuer Bus sorgt für Streit

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Der X50 ging im Dezember 2018 in Betrieb. Seitdem sorgt die Buslinie immer wieder für dicke Luft bei Anwohnern, Pendlern und den Viertelpolitikern.

Für Pendler eine Ent-, für Anwohner eine Belastung: Am Expressbus X50 scheiden sich die Geister. Welche Änderungen ab Juli Verbesserungen für alle bringen sollen, lesen Sie hier.

Moosach – Staus, Bremsmanöver, Lärm und Abgase: Die Autofahrer und die Anwohner der Pelkovenstraße sind vom neuen Expressbus X50 genervt. Die Viertelpolitiker wollen aber erst einmal abwarten, wie sich der für Juli geplante Fahrplanwechsel auswirken wird.

Der X50 ging im Dezember 2018 in Betrieb. Bereits im März war er Gegenstand von Diskussionen: Die CSU hatte beklagt, dass der Bus kaum frequentiert wird. Nun beschwerte sich ein Anwohner schriftlich beim Bezirks­ausschuss über Staus und erhebliche Behinderungen auf der Pelkovenstraße ab dem Alten Wirt. „In Stoßzeiten ist fast kein Durchkommen, weil der Bus alle fünf bis sieben Minuten fährt“, schreibt der Bürger weiter.

Die Staus würden sich zum Teil bis zum Moosacher Bahnhof ziehen – verbunden mit erhöhtem Lärm- und Abgasaufkommen für die dortigen Anwohner. Zudem sei der Bus teilweise nur mit einer oder höchstens drei Personen belegt. Die Verkehrsanbindung des Viertels sei ausreichend, der Bus deshalb „vom ökologischen Standpunkt ein absolutes Vergehen an unserer Natur und der Gesundheit der Bewohner“.

Die BA-Mitglieder sahen diese Probleme ebenfalls. Hannelore Schrimpf (SPD) möchte aber erst den nächsten Fahrplanwechsel abwarten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dann nämlich wird die schon im März geäußerte Forderung der CSU zumindest teilweise umgesetzt. Die Fraktion hatte seinerzeit gefordert, dass mit dem X50 der Stadtbezirk Allach-Untermenzing angebunden wird.

Ab Juli wird der X50 nun aufgeteilt. Als X35 wird er die bisherige Route – allerdings seltener – befahren. Als X36 fährt er ab dem OEZ über die Max-Born-Straße und den Rangierbahnhof in Richtung Allach (Hallo berichtete). 

„Ich hoffe, dass die Situation dadurch entzerrt wird“, sagte Schrimpf. Und überhaupt könne man die Staus nicht nur dem MVG und seinen Bussen anlasten. Vielmehr solle man nach dem Fahrplanwechsel die Gesamtsituation diskutieren. BA-Chef Wolfgang Kuhn (SPD) sieht dies ähnlich, will die Beschwerden des Anwohners aber dennoch schon jetzt an die MVG weiterleiten.

Andreas Daschner

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