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Abstellhochburg oder Wohngebiet?

Pasing als Campingplatz? – Anwohner klagen über abgestellte Wohnmobile, Busse und Anhänger

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Die Anlieger und der Rektor des Max-Planck-Gymnasiums wollen diese Zustände nicht mehr hinnehmen. Sie halten die parkenden Wohnmobile für gefährlich.

Ein Wohnmobil reiht sich auf der Paosostraße an das nächste. Campingfreunde nutzen die Wohnstraße als Abstellmöglichkeit – ähnlich in der Silberdistelstraße. Was man dagegen unternehmen will...

Pasing – Auf den ersten Blick wirkt die Paosostraße in Pasing wie eine idyllische Wohnstraße. Doch der Schein trügt: Seit Jahren wird die Straße immer mehr zum Abstellplatz für Anhänger, Wohnwagen, Camper und sogar Lastwagen.

Die Anwohner wollen diese Entwicklung nicht länger hinnehmen. Von einem normalen Wohngebiet sei die Gegend derzeit weit entfernt. „Mittlerweile kommt es uns vor, als würden wir in einem Industriegebiet wohnen“, sagt Klaus Fronske. 

Der Architekt lebt seit mehr als vier Jahren an der Paosostraße. „Die Situation hat sich im Laufe der Zeit immer weiter verschlechtert.“ Nicht nur der Parkplatzmangel für die Anwohner und die optische Zumutung seien ein Problem. „Die Fahrzeuge stehen auch unmittelbar an Ein- und Ausfahrten oder an Kreuzungen. Das erschwert die Einsicht in die Straße erheblich“, kritisiert Fronske.

Gräfelfing sei ein Vorbild

An der Paosostraße und der Silberdistelstraße (Foto) haben die Anwohner mit abgestellten Campern und Anhängern zu kämpfen.

Wie die Stadt das Problem lösen könnte, sehe man nur wenige Meter entfernt in der Maria-Eich-Straße in Gräfelfing. „Hier wird mit Parkbuchten dafür gesorgt, dass das Gebiet zum Abstellen solcher Anhänger unbeliebt gemacht wird.“ Zudem werde dadurch das Abstellen an Kreuzungen und Einmündungen verhindert, glaubt Fronske. Er fordert, dass in Pasing schnell etwas geschehen muss, denn sonst werde es sich herumsprechen und bald jeder seinen Lastwagen dort abstellen.

Die Pasinger Polizeiinspektion räumt zwar ein, dass zahlreiche Wohnmobile und Anhänger an der Paosostraße parken. Allerdings seien sie alle leichter als 7,5 Tonnen und dürften somit in einem Wohngebiet stehen. Zudem seien bei einer Kontrolle keine Fahrzeuge im Fünf-Meter-Bereich vor Kreuzungen gestanden. Auch stellte die Beamten keine Unfälle aufgrund von Sichtbehinderungen fest.

Sie verteilten jedoch zwölf Verwarnungen an Anhänger, die dort länger als 14 Tage standen. Sie dürfen ohne Zugfahrzeug nicht länger als zwei Wochen am Straßenrand stehen. Das Bußgeld beträgt 20 Euro. Abgeschleppt werden die Fahrzeuge nicht.

Doch nicht nur die Anlieger der Paosostraße kämpfen mit abgestellten Campern und Anhängern. Auch an der Silberdistelstraße gibt es dieses Problem. Ein Pasinger beantragte, alle Wohnwagen dort zu verbannen und Parken nur für Pkw zu erlauben. Der Rektor des angrenzenden Max-Planck-Gymnasiums, Ulrich Ebert, begrüßt den Vorschlag: „In Sachen Verkehrssicherheit ist die Situation definitiv nicht optimal.“ Insbesondere an der Seitenausfahrt der Schule stünden häufig Busse, die die Sicht auf die Straße einschränkten.

best

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