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Für besseren Verkehrsfluss

Pippinger Straße: Obermenzinger fordert Unterführung gegen den Dauerstau

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Tagtäglich wird die Pippinger Straße von einer Verkehrsflut überrollt. Könnte eine mehrspurige Unterführung die Lösung sein?

Didier Hartmann ärgert sich jeden Tag über den Stau auf der Pippinger Straße. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, schlägt er einen Tunnel zwischen Alter Allee und Verdistraße vor. Eine gute Idee?

Obermenzing – Ein Tunnel zwischen Alter Allee und Verdistraße soll das tägliche Verkehrschaos auf der Pippinger Straße lösen und die Gegend rund um die Blutenburg aufwerten. Diesen Vorschlag machte der Obermenzinger Didier Hartmann.

„Ich wohne dort und sehe jeden Tag morgens und abends den Stau auf der Pippinger Straße.“ Ein drei- oder vierspuriger Tunnel unter den Feldern und Wiesen westlich der Straße würde den Verkehrsfluss erheblich verbessern – zumal sich die Situation in den kommenden Jahren wegen der zahlreichen Neubaugebiete im Westen weiter verschlechtern werde.

Unter diesen Feldern, vorbei am Neubaugebiet an der Lipperheidestraße, kann sich Didier Hartmann einen Tunnel als Entlastung für die Pippinger Straße vorstellen.

Gleichzeitig würde ein attraktives Naherholungsgebiet entstehen. Zwar gebe es bereits rund um die Blutenburg einen Park und einen Spazierweg entlang der Würm. Allerdings verläuft direkt daneben die stark befahrene Pippinger Straße. Mit einem Tunnel würde der Verkehr unsichtbar. „Der Erholungswert des Würmtals würde sich für viele Anwohner und Besucher wesentlich erhöhen.“ Der Park rund um die Blutenburg könnte um die Fläche oberhalb des Tunnels erweitert, die Pippinger Straße zum Radweg umgestaltet werden.

„Eine solche Baumaßnahme würde das Kulturgut Blutenburg schützen, da weniger Ruß in der unmittelbaren Nähe ausgestoßen wird, und das Gebäude besser zur Geltung bringen. Pasing-Obermenzing und der gesamte Münchner Westen erhielten ein wirkliches Naherholungsgebiet mit der Würm und der Blutenburg im Zentrum“, so Hartmann.

Der Bezirksausschuss hält die Idee zwar für schön, aber nicht für realisierbar. „Für den Tunnel benötigen Sie jeweils eine große Einfahrt, für die der Platz weder an der Verdistraße noch an der Theodor-Storm-Straße vorhanden ist“, sagt Sven Wackermann, Vorsitzender des Unterausschusses für Planung und Verkehr. Um alle Grundstücke zu erschließen, müsste zudem die Pippinger Straße erhalten und an das Straßennetz angebunden bleiben. Deshalb lehnten der Unterausschuss und der Bezirksausschuss den Vorschlag einstimmig ab.

Andreas Schwarzbauer

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