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Stauvermeidung oder ÖPNV-Verbesserung?

Friedenheimer Brücke: Busspur sorgt für Streit im BA – diese Alternativen werden diskutiert

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Derzeit parken Autos am Rand der Friedenheimer Brücke. Uneinigkeit herrscht, ob sie für eine Bus- oder zusätzliche Fahrspuren weichen sollen.

Die einen wollen einen funktionsfähigen Nahverkehr, die anderen den Stau während dem Umbau der Laimer Unterführung vermeiden. Beide Lösungen scheinen nicht umsetzbar zu sein...

Obermenzing – Die Friedenheimer Brücke erhält eine Busspur in südlicher Richtung. Während die betroffenen Bezirksausschüsse Neuhausen-Nymphenburg und Laim dies begrüßen, lehnen es die Viertelpolitiker aus Pasing-Obermenzing ab – zumindest während der Zeit, in der die Laimer Unterführung gesperrt ist.

Sie befürchten, dass in diesen drei Monaten je eine Fahrspur für den Autoverkehr auf der Friedenheimer Brücke nicht ausreicht. Es werde dort regelmäßig Staus geben, meint Andreas Bergmann (Grüne). „Bevor die Leute aber auf der Friedenheimer Brücke stehen, suchen sie Ausweichrouten.“ 

Und diese führten durch die Offenbach- und die Frauendorferstraße in Pasing und Obermenzing, so die Angst der Obermenzinger. „Wir wollen, dass der Schleichverkehr nicht durch unsere Wohngebiete fährt, sondern auf den Hauptverkehrsstraßen bleibt“, sagt Frieder Vogelsgesang (CSU).

Deshalb fordert der Bezirksausschuss statt einer Busspur zwei allgemeine Fahrspuren in jede Richtung. Man könne es wie bei einer Autobahnbaustelle lösen und eine schmalere (2,50 Meter) und eine breitere Spur (3,25) für Busse und Lastwagen schaffen, meint Bergmann. Bei einer Breite von 11,70 Meter sei dafür genügend Platz. „Eine Busspur braucht es dann nicht, denn zwei Fahrspuren können den Verkehr problemlos abwickeln und der Bus würde nicht im Stau stehen.“

Anna Hanusch (Grüne), Vorsitzende des Bezirksausschusses Neuhausen-Nymphenburg, zeigt sich skeptisch. „Was die Pasinger vorschlagen, soll nur der Stauvermeidung während der Sperrung der Unterführung dienen. Es ist aber keine Maßnahme zur Beschleunigung des ÖPNV. Genau das ist aber der Sinn von Busspuren.“

Sie hätte sich sogar zwei dauerhafte Bus­spuren – eine in jede Richtung – auf der Friedenheimer Brücke gewünscht. Allerdings teilte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle mit, dass dafür nicht genügend Platz sei. Deshalb wird es nur eine Spur geben. Hanusch will nun zumindest anregen, dass während der Sperrung der Laimer Unterführung auf der Nordseite Raum für zwei Fahrspuren geschaffen wird. Dazu müsste man dort vorübergehend auf die Parkplätze am Fahrbahnrand verzichten.

Besonders groß scheinen die Erfolgschancen nicht. „Zweifelsfrei können die einspurigen Richtungsfahrbahnen auf der Friedenheimer Brücke den Verkehr bewältigen“, so Kreisverwaltungsreferent Böhle. Eine verkehrliche Ertüchtigung sei aus diesem Grund nicht erforderlich.

Ursula Löschau & Andreas Schwarzbauer

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