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Plan für 2020

Stadtteilfestival: Warum sich die westlichen Viertel zum Feiern zusammentun wollen

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Ein gutes Team: die BA-Chefs Heike Kainz (Mitte) und Romanus Scholz (rechts) mit Stadtrat Frieder Vogelsgesang (links) bei den Festtagen zum Jubiläum „1200 Jahre Menzing“.

Hoher organisatorischer Aufwand, aber dafür umso mehr Viertelkultur: Pasing-Obermenzing und Allach-Untermenzing wollen im kommenden Jahr gemeinsam zum Stadtteilfestival laden.

München-West – Wenn der Plan aufgeht, den die Bezirksausschüsse (BAs) Allach-Untermenzing und Pasing-Obermenzing gerade mit dem Kulturreferat aushecken, dann gibt es nächstes Jahr eine große Premiere: das erste Stadtteilkulturfest, bei dem sich zehn Tage lang Vereine, Gruppen, Künstler und Institutionen aus zwei Stadtbezirken gemeinsam präsentieren und miteinander feiern können.

Der Hintergrund: Allach-Untermenzing ist 2020 mal wieder mit einer Stadtteilwoche (sieben Tage) an der Reihe und Pasing-Obermenzing mit Kulturtagen (drei Tage), jeweils koordiniert und unterstützt durchs Kulturreferat und veranstaltet in Zusammenarbeit mit den jeweiligen BAs. Diesmal wollen die Organisatoren etwas Neues wagen und beide Ereignisse – aneinandergereiht – zu einem Kulturfestival am selben Standort verquicken. 

Die Wiese an der Weinschenkstraße hat sich 2017 beim Menzing-Jubiläum als Festplatz bewährt.

Konkret: „Wir hoffen, dass wir die Fläche an der Weinschenkstraße zwischen Ober- und Untermenzing bekommen. Die hat sich bei der 1200-Jahr-Feier Menzings schon bewährt“, verrät Sylvia Ottes, die beim Kulturreferat für die Viertelkulturfeste zuständig ist. Allerdings sei die Fläche an zwei Landwirte verpachtet, mit denen sich die Stadt erst noch einig werden müsse, sagt sie. „Bis Ende Juli wollen wir das aber klären.“

Kann die Wiese genutzt werden, steigt dort ab Anfang Juli 2020 ein zehntägiges Fest, das zwei Wochenenden einschließen wird. „Das gab es in dieser Form noch nicht“, betont Ottes. Zelte, Galeriewagen und Veranstaltungstechnik stellt das Kulturreferat wie bei den Stadtteilkulturwochen üblich bereit. „Das kann dann von allen Vereinen genutzt werden und wäre ein Gewinn für alle Beteiligten“, findet Ottes.

Klappt es nicht, wird die Stadtteilwoche wohl auf dem früheren Sommerbadgelände in Allach stattfinden. Für die Kulturtage kommen laut Ottes vermutlich das Karlsgymnasium und eine Fläche am Pasinger Stadtpark infrage.

Ursula Löschau

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