Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

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Behinderungen und Bauarbeiten auf der Ubostraße

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Obermenzing bleibt außen vor

Freiham: Studie zu Verkehrskonzept betrachtet Nachbarbezirke nicht

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Auf der Bergsonstraße herrscht schon heute viel Verkehr. Durch das neue Stadtviertel Freiham könnte sich die Lage verschärfen.

Obermenzing – Die Verkehrsplanung für Freiham steht in der Kritik. Was die Anwohner im Viertel besonders stört: Die Nachbarbezirke fallen in der Machbarkeitsstudie aus der Analyse heraus...

Der Verkehr aus Freiham endet nicht an der Stadtbezirksgrenze, bemängeln die Mitglieder der Interessengemeinschaft Alte Allee/Bergsonstraße. Sie befürchten, dass neben dem Aubinger Ortskern auch die Obermenzinger Straßen von den Pendlern aus dem neuen Stadtviertel überrollt werden. Zwar soll eine Machbarkeitsstudie klären, wie der Verkehr von Freiham abgeleitet werden kann, aber: „Eine Betrachtung der angrenzenden Stadtbezirke Pasing-Obermenzing und Allach-Untermenzing wird in diesem Rahmen nicht untersucht“, teilt das Planungsreferat mit.

Die Interessengemeinschaft rund um Helmut Rothballer sieht nun den Bezirksausschuss (BA) Pasing-Obermenzing in der Pflicht, sich für die Menzinger einzusetzen. „Es kann und darf nicht sein, dass solche Entscheidungen an einer Stadtbezirksgrenze enden“, schreiben die Anwohner an ihre Stadtviertelpolitiker.

Anwohner wie Helmut Rothballer, sind um ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in er Bergsonstraße besorgt.

Auch deren Kollegen vom Bezirksausschuss Aubing sehen Abstimmungsbedarf. Man benötige eine Verkehrsuntersuchung für den ganzen Münchner Westen, die neben Freiham auch das Neubaugebiet an der Paul-Gerhardt-Allee berücksichtige, so Johann Sauerer (CSU). Deshalb soll Aubings BA-Chef Sebastian Kriesel (CSU) einen Termin für eine gemeinsame Sitzung vereinbaren.

Die Stadt dagegen sieht kein Verkehrsproblem kommen. „So wurde Freiham von Anfang an so konzipiert, dass aufgrund von Struktur, Kompaktheit und Ausstattung auf das Auto als Verkehrsmittel der Wahl verzichtet werden kann“, meint Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen oder Kitas seien gut zu Fuß erreichbar. Zwar werden die meisten Freihamer nicht im Stadtteil arbeiten, aber: „Hier werden die beiden S-Bahn-Stationen und die geplanten Buslinien sowie zukünftig auch die geplante U-Bahn für sehr gute Verbindungen in die Innenstadt sorgen.“

Die Verlängerung der U5 und auch der Ausbau von A99 und S4 befänden sich bereits in Planung. „Die Maßnahmen werden entscheidend dazu beitragen, dass zukünftig ein hoher Anteil an Wegen nicht mit dem Auto zurückgelegt werden wird“, ist sich Merk sicher.

Zwar dauere die Umsetzung noch, aber man spreche bei der Entwicklung von Freiham von einem langen Zeithorizont. Erst nach 2030 werde es vollständig bezogen sein. Für die ersten Anwohner werde die MVG das Busnetz ausbauen.

Andreas Schwarzbauer

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