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Ehrenamt: Pasingerin sorgt auf den Philippinen für medizinische Grundversorgung

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Dietlinde Bourgeois freut sich auf ihr Abenteuer und ist gespannt, was sie erwartet.

Dr. Dietlinde Bourgeois wird für sechs Wochen auf die Philippinen reisen und dort für die Organisation „German Doctors“ ehrenamtlich als Ärztin arbeiten. Davon träumte die Pasingerin schon lange.

Pasing – Die Pasingerin Dietlinde Bourgeois wird sechs Wochen lang ehrenamtlich auf den Philippinen als Ärztin arbeiten. Die 55-jährige Allgemeinmedizinerin hat eine Praxis für traditionelle chinesische Medizin in Pasing und sie hat schon länger davon geträumt, in einem Entwicklungsland zu helfen.

Bereits während ihres Studiums arbeitete sie einige Wochen in Südafrika. „Toll war damals, dass man alles machen musste. Ich habe sogar ein Kind auf die Welt gebracht.“ Das wird auf den Philippinen ähnlich sein. Mit einem Kollegen und einem Dolmetscher wird sie in die Dörfer fahren und dort einige Tage eine Sprechstunde abhalten. 

„Ich werde die medizinische Grundversorgung machen.“ Das sei wichtig, weil die Menschen keine andere Betreuung hätten. „Während hier jeder 100 000 Ärzte zur Verfügung hat, kann ich dort wirklich helfen.“ Neben der medizinischen Unterstützung will sie den Patienten auch eine Ernährungsberatung und eine Hygiene-Schulung anbieten.

Bourgeois freut sich auf die Herausforderung, hat aber gleichzeitig auch ein mulmiges Gefühl. „Ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich werde wahrscheinlich auf Krankheiten treffen, die es bei uns nicht mehr gibt. Da mache ich mir natürlich schon Gedanken, ob ich in solchen Fällen überhaupt weiß, was ich tun muss.“ 

Um ihre Sicherheit macht sich Bourgeois keine Sorgen, obwohl das Auswärtige Amt wegen terroristischen Anschlägen und Kämpfen eine Teilreisewarnung für die Philippinen ausgesprochen hat. Sie stehe in Kontakt mit der Botschaft. „Wenn etwas wäre, würde ich sofort ausgeflogen werden.“

Andreas Schwarzbauer

German Doctors

German Doctors entsendet seit 1983 deutsche Ärzte zu Projekten in Entwicklungsländern. Die Mediziner kümmern sich in Slums oder abgelegenen Regionen für sechs Wochen ehrenamtlich um die medizinische Versorgung. Jährlich sind rund 350 deutsche Ärzte im Einsatz. Die Projekte werden durch Spenden finanziert. Weitere Information unter: www.german-doctors.de

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