Nymphenburg

Zukunft des ehemaligen Stationsgebäudes am Romanplatz ist fraglich

+

Nymphenburg: Bleibt das Tramhaus am Romanplatz erhalten?

In den kommenden Monaten soll sich entscheiden, ob das ehemalige Stationshaus auf der Verkehrsinsel am Romanplatz 7 erhalten wird oder nicht. Wie aus einem Schreiben der Stadtwerke (SWM) an das Planungs- und das Kommunalreferat hervorgeht, sollte dies „bis spätestens Ende Juli 2017“ geklärt werden. Dann soll der Stadtrat auch über weitere Schritte zur Umgestaltung des Romanplatzes und die Umsetzung verschiedener Vorschläge aus dem 2016 entschiedenen Gestaltungswettbewerb (Hallo berichtete) befinden.

Die Stadtwerke selbst haben an dem Häuschen auf der Trambahninsel kein Interesse mehr und würden es abreißen, sollte der Stadtrat keine anderen Absichten damit haben. „Allein die Stadt München hat ein Interesse, das ehemalige Stationshaus zu erhalten. Aus Sicht der SWM ist das Bauwerk völlig entbehrlich“, heißt es in dem Schreiben an die Referate, mit dem sich jetzt auch der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg befassen wird. Das Gremium hat in der Vergangenheit wie berichtet wiederholt beantragt, das Gebäude für „bürgerschaftliches und gesellschaftliches Engagement“ zu erhalten.

Aus Sicht der Stadtwerke drängt jetzt aber die Zeit. Falls das Tramhäusl für eine öffentliche Nutzung vorgesehen wird, müsste es umgebaut und saniert werden. Das würde laut SWM mehr als 500 000 Euro kosten und müsste erledigt sein, bevor die Stadtwerke 2019 umfangreiche Gleis- und Straßenbauarbeiten vornehmen. Die sind Teil des gesamten Umgestaltungsprojekts für den Romanplatz. Sogenannte Vorwegmaßnahmen sollen schon 2018 stattfinden. Spätere Arbeiten am Tramhäusl – ob Um- oder Rückbau – wären laut SWM sehr kostspielig. ul

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

S-Bahn-Halt Berduxstraße: Grünes Licht vom Freistaat
S-Bahn-Halt Berduxstraße: Grünes Licht vom Freistaat
Großer Ärger um kleine Häuser im Gleisdreieck Pasing
Großer Ärger um kleine Häuser im Gleisdreieck Pasing
Arnulfstraße 197: Hier begegnet und bildet man sich – unter einem Dach
Arnulfstraße 197: Hier begegnet und bildet man sich – unter einem Dach
1200 Wohnungen am Dreilingsweg – Bürger fürchten Verkehrschaos
1200 Wohnungen am Dreilingsweg – Bürger fürchten Verkehrschaos

Kommentare