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Nachbesserungen gefordert: Was die Anwohner vorschlagen

Taxispark: Eine Oase mit Mängeln

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Der erste Sommer im neuen Taxispark war weitaus weniger erfolgreich, als es für Stadt, Bezirksausschuss und Anwohner wünschenswert gewesen wäre.

Gern – Den ersten Sommer im neuen Taxispark konnten viele Anwohner nicht uneingeschränkt genießen: Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Grünes Gern für alle“ haben jetzt eine Mängelliste erstellt

Im Kneipp-Becken sammelt sich Unrat. 

Der neue Taxispark wird sehr gut angenommen. Das bestätigen Stadt, Bezirks­ausschuss (BA) und Anwohner. Letztere stellen nach den Erfahrungen der ersten Monate aber auch fest: „Der Park ist leider keine Oase der Ruhe und Erholung geworden. Die Realität hat gezeigt, dass einiges nicht so funktioniert, wie es gedacht war“, sagt Daniela Hermann (49) von der Bürger­initiative (BI) „Taxispark – Grünes Gern für alle“. Sie und weitere Anwohner haben eine Mängelliste zusammengestellt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. „Es geht darum, dass Konflikte vermieden werden und für alle Zielgruppen etwas da ist“, betont BI-Mitglied Joachim Kampka.

Lilli Nörenberg und Joachim Kampka der Bürgerinitiative „Grünes Gern für alle“ halten einige der Konstruktionen im Taxispark für Fehlplanungen.

Konkrete Beispiele: Auf der Liegewiese unweit der angrenzenden Wohnanlage werde gerne „lautstark“ Fußball gespielt. „Wir fordern deshalb zusätzliche Sträucher oder Bäume auf der Wiese und mehr Holzliegen“, so Hermann. Schon sei die Wiese kein Bolzplatz mehr und mehr Liegen wären ohnehin wünschenswert. Die Boulebahn ist aus Sicht der BI-Sprecher eine einzige Fehlplanung. Sie gehöre nach Osten versetzt, beschildert und mit Sitzgelegenheiten aufgewertet, so die Forderung. Zudem wären weitere Tisch-Bank-Kombinationen, an denen sich Schach- oder Kartenspieler gegenübersitzen können, auch an anderen Stellen im Park willkommen.

Die Liegewiese wird aus Sicht der Bürgerinitiative „Grünes Gern für alle“ als Bolzplatz missbraucht.

Mit gemischten Gefühlen sehen die Anwohner das Kneippbecken. „Es wurde zum Kinderplanschbecken. Sinnvoll wäre eine Wasserspielmöglichkeit für Kinder direkt am Spielplatz“, schlägt die BI vor. Und: „Das Wasser müsste deutlich öfter gewechselt und das Becken regelmäßig gesäubert werden.“

Eine weitaus längere Mängel- und Vorschlagsliste liegt sowohl dem BA Neuhausen-Nymphenburg als auch dem Baureferat inzwischen vor. Die Stadt will darüber bei einem Ortstermin mit Bürgern und Stadtteilpolitikern sprechen.

ul

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