Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

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Behinderungen und Bauarbeiten auf der Ubostraße

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Großer Umbau der Marsstraße in 2019 – die Blutenburgstraße soll folgen

Die Radweg-Offensive nimmt Fahrt auf

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In der Blutenburgstraße sollen die Radfahrer künftig Vorfahrt haben.

Neuhausen – 32 Parkplätze und zwei Fahrspuren werden wegfallen, wenn die Marsstraße 2019 neue Radstreifen bekommt. Das wurde jetzt vom Stadtrat beschlossen – Hallo hat die Informationen

Gute Nachrichten für Radfahrer, schlechte für den motorisierten Verkehr: In Neuhausen und der Maxvorstadt stehen Umbaumaßnahmen an, die zulasten von Parkplätzen und Fahrspuren mehr Platz für Radler und Fußgänger schaffen sollen.

Los geht’s in der Marsstraße zwischen Pappenheim- und Seidlstraße. Dort werden die baulichen Radwege zurückgebaut und beidseitig Radfahrstreifen auf der Fahrbahn abmarkiert. Dafür entfällt je eine Fahrspur pro Fahrtrichtung. Zudem entfallen in der Marsstraße insgesamt 32 Parkplätze. Der rund zwei Millionen Euro teure Umbau wird inklusive Fahrbahnsanierung 14 Wochen dauern und soll im Sommer 2019 über die Bühne gehen. Veranlasst wurde die Maßnahme vom Kreisverwaltungsreferat (KVR). Dessen Sprecher Johannes Mayer erklärt: „Die aktuelle Situation in der Marsstraße entspricht nicht den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung und der gültigen technischen Regelwerke. Hinsichtlich der Verkehrssicherheit besteht Verbesserungsbedarf.“ Was die Leistungsfähigkeit der Marsstraße angeht, hat das KVR keine Bedenken. Diese definiere sich „über die Abbiegespuren an den Kreuzungen und Knoten“. Und es würden alle „relevanten Abbiegespuren aufrechterhalten“.

In der Marsstraße fallen 32 Parkplätze und eine Fahrspur pro Richtung weg.

Fortschritte macht gleichzeitig der Auftrag des Stadtrats an das Baureferat, die Blutenburg- und die Karlstraße für Radfahrer aufzuwerten und damit eine neue schnelle Direktverbindung zwischen dem Rotkreuzplatz und der Innenstadt zu schaffen. „Die Planung soll bis Ende des ersten Quartals 2019 abgeschlossen sein. Zuvor werden die Pläne den beteiligten Bezirksausschüssen der Stadtbezirke Maxvorstadt und Neuhausen-Nymphenburg vorgestellt“, sagt Dagmar Rümenapf vom Baureferat. Baubeginn sei ebenfalls für Sommer 2019 vorgesehen.

Zu den konkreten Planungsaufträgen gehört unter anderem eine gute Radwegverbindung östlich der Landshuter Allee zwischen Nymphenburger Straße und Blutenburgstraße, was etwa 15 Parkplätze kosten würde. Geplant ist auch eine fahrradfreundlichere Gestaltung der Aufpflasterungen in der Blutenburgstraße sowie die Einrichtung einer Fahrradstraße in der Blutenburg- und – wenn möglich – in der Karlstraße. Dort soll zwischen der Pappenheimstraße und der Dachauer Straße die Fahrbahn um zwei Meter verschmälert werden.

Ursula Löschau

Nymphenburger Straße: BA-Antrag

Für die Nymphenburger Straße fordern SPD und Grüne im Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg einen beidseitigen Radschutzstreifen zwischen Landshuter Allee und Stiglmaierplatz. „Der vorhandene Radweg genügt den tatsächlichen Anforderungen in keiner Weise“, heißt es in der Begründung. Der Antrag steht in der jüngsten BA-Sitzung (nach Redaktionsschluss) zur Debatte.

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