Ein Teil des Sportgeländes wird umgebaut

Platz für die Dom-Pedro-Schule

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Das Schulhaus am Dom-Pedro-Platz wird zu klein. Jetzt wird ein Teil des Sportgeländes der Schule an der Braganzastraße in die Planung mit einbezogen.

Neuhausen - Das Haus für Kinder wird ab 2019 in den Neubau an der Braganzastraße verlagert

Auf dem Sportgelände der Dom-Pedro-Grundschule werden in absehbarer Zeit die Bagger anrücken. Dort errichtet die Stadt einen Pavillonbau für vier Kindergarten- und vier neue Hortgruppen. Der Kindergarten ist bisher im Schulhaus am Dom-Pedro-Platz untergebracht. Doch dort wird es immer enger und die Prognosen für die kommenden Jahre sind eindeutig: „Aufgrund der steigenden Zahl an Kindern im Sprengel der Grundschule Dom-Pedro-Platz ergibt sich der Bedarf für einen zusätzlichen Zug. Dies bedeutet, dass zusätzlich vier Klassenzimmer ab dem Schuljahr 2019/20 benötigt werden“, erklärt Ulrich Lobinger, Sprecher des Referats für Bildung und Sport (RBS) auf Hallo-Anfrage.

„Wir sind froh über die Planung. Es herrscht jetzt schon Platznot“, sagt Schulleiterin Andrea Froehler. Mit aktuell 492 Schülern sei der Höchststand bereits erreicht. „Wir haben immens starke Klassen mit durchschnittlich 27 Kindern pro Klasse.“ Schwierig sei auch die Raumsituation für die derzeit fünf Mittagsbetreuungsgruppen im Haus.

Fürs kommende Schuljahr sieht Froehler noch die Möglichkeit, Unterricht und Mittagsbetreuungen wie bisher zu organisieren. Aktuell liegen die zu erwartenden Schülerzahlen mit insgesamt rund 470 sogar unter dem jetzigen Spitzenwert. Aber das kann sich bis September noch ändern. „Und ab 2019/20 sind wir dann komplett fünfzügig“, weiß die Schulleiterin.

Der nötige Platz wird im Schulhaus dadurch geschaffen, dass der dortige Kindergarten mit 100 Plätzen in einen Neubau auf dem Schulsportgelände umzieht. Dieses liegt schräg gegenüber der Schule auf der anderen Seite der Dom-Pedro-Straße und grenzt nördlich an die Braganzastraße. Auf der dortigen Wiese soll der zweistöckige Pavillonbau bis September 2019 entstehen. „Der Hartplatz, die Weitsprunggrube und die Laufbahn bleiben erhalten und können wie bisher von der Grundschule weitergenutzt werden“, betont Lobinger. Auch das angrenzende Gelände der FT Gern könne für schulische Zwecke genutzt werden. Einen genauen Zeit- und Kostenplan gibt es laut Lobinger aber noch nicht.ul

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