Maibaum ist weg

Pilzbefall! Drama um Maibaum in Neuhausen

Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
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Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
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Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
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Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
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Erst wurde die Maibaumspitze in 23 Metern Höhe entfernt, dann der Stamm in Stücke gesägt und abtransportiert. Die Arbeiten dauerten über fünf Stunden.
Vereinschefin Elisabeth Schosser
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Vereinschefin Elisabeth Schosser

Neuhausen: Ein Schock für den Verein der Freunde Neuhausens und viele Bürger im Viertel: Der Mai­baum auf dem Rotkreuzplatz musste nach zwei Jahren überraschend entfernt werden.

Vereinschefin Elisabeth Schosser

Fassunglos stehen Passanten vor den Resten des einst stattlichen Neuhauser Maibaums auf dem Rotkreuzplatz. „Warum entfernt Ihr den Baum? Der war doch so schön!“ Solche Kommentare hören die anwesenden Mitglieder des Vereins der Freunde Neuhausens an diesem Morgen x-mal. Ebenso oft erklärt Vereins­chefin Elisabeth Schosser (kl. Foto) mit dem größten Bedauern: „Laut Gutachten ist der Baum durch einen Pilz von innen verrottet und muss weg. Die Bruchgefahr bei einem Sturm ist zu groß.“ 

Damit gerechnet haben die Freunde Neuhausens ganz und gar nicht. Der Baum wurde vor zwei Jahren aufgestellt und wies laut Schosser im sichtbaren Bereich keine auffälligen Schäden auf. „Das Gutachten haben wir nach zwei Jahren vorsorglich in Auftrag gegeben“, sagt die Vorsitzende. Dann der Schock: ein Pilzbefall, der die Stabilität des 23 Meter hohen Stamms beeinträchtigt. „Außerdem hat ein Specht in einer Höhe von 15 Metern fast zehn Zentimeter tiefe Löcher reingepickt“, berichtet Leonhard Agerer (34), Vorstandsmitglied und Maibaumbeauftragter des Vereins.

Wie es jetzt weitergeht, will der Vorstand bei einer Sitzung am Dienstag, 30. Mai, beraten. „Ob wir nochmal einen Baum aufstellen werden, kann ich im Moment noch nicht sagen“, so die Vorsitzende. Sowohl der organisatorische Aufwand als auch die Kosten seien in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, sagt sie. Agerer schätzt, dass für einen neuen Maibaum mit Transport und Bearbeitung rund 8000 Euro veranschlagt werden müssten. „Wir bräuchten auf jeden Fall Spenden“, sagt er. Den alten Stamm hatte übrigens die Augustiner Brauerei gestiftet.

Die Maibaumtafeln werden nun erstmal gereinigt und eingelagert. „Sind aber noch pfenniggut und könnten jederzeit wieder verwendet werden“, sagt Agerer und hofft, dass die Maibaum-Tradition in Neuhausen kein jähes Ende findet. „Wir haben schließlich jetzt erst wieder beim Abbau von so vielen Leuten gehört, dass das ein großer Verlust fürs Viertel ist“, betont er.
ul

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