BA begrüßt Bürger-Vorschlag

Neuhauser Ehepaar fordert: Auffahrtsallee verkürzen & Grünwaldpark vergrößern

Maria und Kai Lamottke wollen den Grünwaldpark mit Freiflächen am Kanal vernetzen. So könnte Platz für weitere Spiel- und Sportangebote wie einen Basketballplatz entstehen.
1 von 9
Maria und Kai Lamottke wollen den Grünwaldpark mit Frei­flächen am Kanal vernetzen. So könnte Platz für weitere Spiel- und Sportangebote wie einen Basketballplatz entstehen.
2 von 9
3 von 9
4 von 9
5 von 9
6 von 9
7 von 9
8 von 9

Neuhausen: Wie können im dichtbebauten Neuhausen noch zusätzliche Freiflächen für Spiel- und Sportangebote geschaffen werden?

Ein Basketball- oder Beachvolleyball-Platz, wo jetzt Anhänger parken. Raum für ein Spielhaus anstelle einer Einmündung am Waisenhaus-Kessel und sichere Zugänge zu einem größeren Grünwaldpark. Das wollen Maria und Kai Lamottke quasi mit einem Streich erreichen: durch die Einbindung eines 300 Meter langen Abschnitts der Südlichen Auffahrtsallee zwischen der Renata- und der Waisenhausstraße in die Anlage. „Man könnte auf die Straße im Tausch gegen 2300 Quadratmeter Bewegungsfläche gut verzichten“, sagt Kai Lamottke und rennt damit beim Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg offene Türen ein. Dem Gremium gefällt die Idee vom „Großen Grünwaldpark“ mit bis zu zehn Hektar, wie in der jüngsten Sitzung erklärt wurde.

Seit einem Jahr tüftelt das Ehepaar an seinem Konzept. „Ausgangspunkt war der Streetballplatz im Grünwaldpark. Ein zweiter Korb dort wurde aus Lärmschutzgründen und wegen eines Eingriffs in das Landschaftsschutzgebiet nicht erlaubt“, erklärt Maria Lamottke. Auf der Suche nach einem besseren Standort kamen sie und ihr Mann zu dem Schluss: „Dieser Abschnitt der Südlichen Auffahrtsallee könnte sinnvoller genutzt werden als zum Abstellen von Anhängern. Und für den fließenden Verkehr gibt es Alternativen.“ Ein Basketballplatz dort liege weit genug weg von der Wohnbebauung. „Es müsste sogar eine Beleuchtung möglich sein“, schlägt der Neuhauser vor.

„Man könnte sich das spannend vorstellen, wenn man diesen Straßenabschnitt nicht mehr brauchen würde“, geht Viertelchefin Anna Hanusch (Grüne) auf die Idee ein. Der BA schickt das Bürger-Konzept zur Prüfung an verschiedene städtische Stellen und an die Schlösserverwaltung. Unter anderem fragt das Gremium, wie sich eine Sperrung des Abschnitts auf die Nachbarstraßen auswirken würde. ul

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kommentare