Großer Bedarf an Hilfe zuhause

Neue Leitung für das Gemeinschaftszentrum Integriertes Wohnen

Die künftige Leiterin Sybille Fuchs (Mitte) mit den IWO-Bewohnerinnen Elli Stahl (85, links) und Elfriede Gruber (66).
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Die künftige Leiterin Sybille Fuchs (Mitte) mit den IWO-Bewohnerinnen Elli Stahl (85, links) und Elfriede Gruber (66).

Nymphenburg - Frischer Wind für die Senioren-Einrichtung: Unter neuer Leitung sollen die Angebote künftig ausgeweitet werden

Noch mehr Angebote und Unterstützung für Senioren im Gemeinschaftszentrum Integriertes Wohnen (IWO) an der Menzinger Straße 16 – aber auch für ältere Menschen aus dem Stadtteil: Mit diesem Ziel übernimmt Sybille Fuchs (54) im Juni die Leitung des Modellprojekts unter der Trägerschaft der Hilfe im Alter der Inneren Mission. 

Konkret: „Wir möchten den Menschen neben der Beratung und dem Programm auch hauswirtschaftliche Unterstützung zuhause anbieten können“, sagt sie. Zum Beispiel einkaufen gehen, wenn jemand krank ist, oder bei beschwerlichen Hausarbeiten wie Vorhänge waschen oder Fenster putzen helfen. „Danach fragen auch immer mehr externe Besucher“, sagt Fuchs, die bisher in Teilzeit als pädagogische Mitarbeiterin im IWO tätig war und den Bedarf gut kennt. 

Neben dem Aufbau eines solchen Serviceangebots für Senioren im Viertel hat die 54-Jährige noch weitere Ideen, zum Beispiel einen monatlichen Gesprächsnachmittag zu einem bestimmten Thema. Jeden Donnerstagnachmittag gibt es im Begegnungsraum bereits kulturelle und gesellige Veranstaltungen, die Bewohnern und Gästen aus der Nachbarschaft offenstehen. Das gilt übrigens auch für den Mittagstisch jeweils dienstags und freitags. Beratung und Information vor allem für die Mieter der 22 betreuten Seniorenwohnungen im Erdgeschoss gibt’s montags bis freitags ab 8.30 Uhr. 

Die Altersspanne der Bewohner reicht von 63 bis 93. Insgesamt umfasst die Anlage 77 Sozialwohnungen in neun Häusern. „Das IWO ist für viele ein wichtiger Anlaufpunkt. Manche schauen täglich bei uns vorbei“, sagt Fuchs. Eine Vision hat sie zudem: „Die zwei oberen Stockwerke sind nicht barrierefrei. Das war vor 30 Jahren noch nicht üblich – leider. Wir würden uns einen Umbau wünschen.“ Aktuell sind laut der Wohnungsbaugesellschaft Gewofag, der die Anlage gehört, keine Umbauten geplant. Anfragen würden jedoch geprüft werden. ul

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