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Vorbildliche Partnerschaft

Münchner Schulpreis: Der 2. Platz geht an einen Nymphenburger Campus

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Ulrike Stöger (li.) und Nina Schäfer freuen sich über den gemeinsamen zweiten Platz.

Münchner Schulpreis: Den 2. Platz gab es für Inklusion auf dem Margarethe-Danzi-Campus. Gelobt wurde wie Inklusion hier im Schulalltag praktiziert wird.

Nymphenburg - Jetzt ist es offiziell: Die Art und Weise, in der die Grundschule an der Margarethe-Danzi-Straße und das Sonderpädagogische Förderzentrum Mathilde Eller auf ihrem gemeinsamen Campus Inklusion im Schulalltag praktizieren, ist überzeugend und modellhaft.

Dafür wurden die Schulen jetzt gemeinsam beim Münchner Schulpreis mit dem zweiten Platz belohnt. Stadtschulrätin Beatrix Zurek lobt in ihrer Laudatio: „Die beiden Schulen sind ein lebendiges Beispiel dafür, dass Schule Lebensort und nicht nur Lernort ist. Jeder bringt seine Fähigkeiten und Talente ein und profitiert von dem, was andere können.“

Das können Grundschulrektorin Nina Schäfer und Ulrike Stöger, Leiterin des Förderzentrums an der Margarethe-Danzi-Straße, nur bestätigen. „Der Campus bietet Chancen für viele Gemeinsamkeiten, aber auch für Rückzugsmöglichkeiten, vor allem aber für Begegnungen, die nicht verordnet sind“, erklärt Stöger. So haben sich in der jetzt dreijährigen Nachbar- und Partnerschaft der Schulen viele gemeinsame Aktivitäten entwickelt: Tanzen, musizieren, ein Chor, Kochprojekte, Ausflüge und ein gemeinsamer Schullandheim­aufenthalt sind nur einige Beispiele dafür. Zudem gibt es nach wie vor Partnerklassen mit gemeinsamen Unterrichtsangeboten. „Die Kinder entwickeln Verständnis füreinander und die Lehrkräfte arbeiten in vielen Bereichen ganz eng und gut zusammen“, sagt Schäfer, die den Schulpreis als „Wertschätzung unserer Arbeit“ versteht.

Für Ulrike Stöger ist die Auszeichnung zugleich ein „politisches Signal“ und „eine Anerkennung, dass die Förderschulen eine gesellschaftlich wichtige Arbeit leisten“. Vor allem aber ist auch sie stolz auf die funktionierende Partnerschaft. „Wir entwickeln und leben hier auf dem Campus ein Konzept, das für die Umsetzung des Inklusionsgedankens zukunftsweisend ist“, so Stöger. Zumal dieses Konzept auch noch weitere Kooperationspartner auf dem und um den Campus mit einbezieht, wie Tagesheim und Mittagsbetreuung der Grundschule, Heilpädagogische Tagesstätten an der Förderschule und den benachbarten Sportverein ESV. „Diese Vernetzung ist eine gewinnbringende und schöne Aufgabe, aber auch ein nicht zu unterschätzender Arbeitsaufwand. Das immer bei guter Stimmung hinzubekommen, ist schon etwas für Fortgeschrittene“, sagt die Leiterin des Förderzentrums. Sie weiß aber auch: „Das Besondere hier ist, dass wir alle zusammen Lust darauf haben.“

Das Preisgeld von 9500 Euro teilen sich die Grundschule mit 422 Schülern in 20 Klassen und die Förderschule mit 16 Klassen und 130 Schülern je zur Hälfte. Beide Rektorinnen wollen es teils für die Pausenhofgestaltung und teils für teambildende Maßnahmen verwenden. ul

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