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Schülerfirmenwettstreit: Maria-Ward-Gymnasium im Finale

Statt Plastik: So kämpft die Schülerfirma „MyCleanBottle“ für die Umwelt

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Mit ihrem Produkt vertritt die Schülerfirma „MyCleanBottle“ vom Maria-Ward-Gymnasium den Freistaat Bayern beim Bundesentscheid in Berlin.

Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasium zeigen vollen Einsatz für das Klima: Mit ihrer Firma „MyCleanBottle“ sind sie jetzt sogar für den Titel „Bestes Unternehmen Deutschlands“ nominiert.

Nymphenburg – Eine Studie über Mikroplastik im menschlichen Darm und die Bilder von Plastikmüllmassen in den Meeren gaben den Ausschlag: „Wir wollten ein Produkt schaffen, das hilft, die Umwelt zu schützen“, erklärt Lara Kiermeier (17), eine von 14 Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums, die in diesem Schuljahr im Fach Wirtschaft mit Erfolg eine Junior­firma gegründet haben. 

Die 16- und 17-Jährigen sind damit sogar so erfolgreich, dass sie diese Woche als Bayerische Landessieger im Schülerfirmen-Wettbewerb „Bestes Unternehmen Deutschlands“ in Berlin um den Titel kämpfen.

Ihr Produkt: Trinkflaschen aus Glas mit individuell variierenden Filzhüllen. Ihre Firma: „MyCleanBottle“. Ihre Idee: Plastik- durch Glasflaschen zu ersetzen und diese mit nachhaltigen Rohstoffen einzigartig zu gestalten. Das Ergebnis: Sie bieten Filzhüllen mit Schnürung und diversen Stickmustern in verschiedenen Farben an. „So entstehen über 10 000 Möglichkeiten, eine Flasche zu gestalten“, sagt Maria Salman (17). 

Einen Teil der Produktion erledigen die Schülerinnen in Hand­arbeit. Die Stickereien macht eine Kooperationspartnerin mit einer Maschine. Eine Flasche samt Hülle kostet 21,99 Euro, je nach Motiv kommen drei oder sechs Euro dazu.

Aktuell freut sich das engagierte Team über 400 Euro Gewinn – und natürlich über die Chance, mit seiner Idee auf Bundesebene gegen rund 15 weitere Schülerfirmen anzutreten. Die Entscheidung fällt am Donnerstag, 13. Juni. 

Was mit Ende des Schuljahrs aus ihrem Unterrichtsprojekt wird, ist derzeit noch offen. Die jungen Unternehmerinnen fänden es gut, wenn ein Sozial-Betrieb ihre Firma „MyCleanBottle“ übernehmen würde. „Weil wir so viel Herzblut reingesteckt haben“, sagt Maria Salman.

Ursula Löschau

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