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Masterplan mit Bürgerbeteiligung

Post-Areal: Investor stellt Konzept für 8,7 Hektar-Fläche vor

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Bis 2022 will die Post das Areal an der Wilhelm-Hale-Straße verlassen.

Ein neues Nutzungskonzept für die Paketposthalle, Wohnungen, Büros, Beherbungsbetriebe und Einzelhandelsflächen – das ist auf dem 8,7 Hektar großen Post-Areal an der Arnulfstraße geplant.

Neuhausen – Was die Büschl Unternehmensgruppe für das 8,7 Hektar große Post-Areal zwischen Arnulf- und Wilhelm-Hale-Straße sowie Birketweg plant, erfährt die Öffentlichkeit nächste Woche: Am Dienstag, 23. Juli, ist das Areal Thema in der Stadtgestaltungskommission. 

Die Bürger werden am Mittwoch, 24. Juli, bei einer öffentlichen Veranstaltung im Backstage über den Masterplan des neuen Eigentümers informiert.

Denkmalgeschützte Paketposthalle im Zentrum der Planungen

Dieser Plan, den das Architekturbüro Herzog & de Meuron zusammen mit dem Planungsreferat entwickelt hat, zeigt auf, welche Nutzungen wo und in welchem Umfang vorgesehen sind. Im Mittelpunkt steht dabei die denkmalgeschützte frühere Paketposthalle (Hallo berichtete). Sie soll nach Informationen aus dem Planungsreferat „ein neues Nutzungskonzept als Freifläche mit einem öffentlichkeitsorientierten kulturellen Anteil erhalten“. 

Auf den weiteren Flächen ist eine gemischte Nutzung geplant. „Neben Wohnungen, Büros, Beherbergungsbetrieben und Einzelhandelsflächen sollen hier kulturelle, kreativwirtschaftliche und soziale Einrichtungen entstehen“, heißt es in der Einladung zur Sitzung der Stadtgestaltungskommission. 

Die Grafik links zeigt das 8,7 Hektar große Gelände. Rot umrandet ist der Umgriff des Masterplans.

„Ich finde den Ansatz sehr spannend und bin gespannt, was die Bürger dazu sagen“, so Viertel-Chefin Anna Hanusch (Grüne).

Zeitplan und Realisierung derzeit noch ungewiss

Der Masterplan soll die Grundlage für ein Bebauungsplanverfahren bilden. Für die einzelnen Bausteine soll es jeweils Realisierungswettbewerbe geben. Der Zeitplan hängt dabei stark von der Postverlagerung und der Dauer der Genehmigungsverfahren ab. 

Der Germeringer Stadtrat hat inzwischen für eine Ansiedelung des Briefzentrums dort gestimmt. „Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir jetzt die notwendigen Schritte unternehmen, damit das neue Briefzentrum 2021/2022 bezugsfertig sein wird und ans Netz gehen kann“, sagt Post-Sprecher Dieter Nawrath. 

Baubeginn für das neue Quartier wird nach Einschätzung des Investors frühestens 2023 sein.

Ursula Löschau

Der Infoabend im Backstage an der Reitknechtstraße 6 beginnt am 24. Juli um 19 Uhr bei freiem Eintritt. Bauherr, Architekten und Vertreter der Stadt informieren und bitten um Anregungen.

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