Abschied vom alten Konzept

Blaue Maus wird zu „dasvinzenz“ 

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Das neue „dasvinzenz“ bei der Neueröffnung.

Aus bei der blauen Maus. Ab sofort hat das Theather einen neuen Namen und ein neues Konzept – dasvinzenz startet abwechslungsreich 

Update: 30. September

Frisch renoviert und mit Planungssicherheit für die nächsten drei Jahre hat sich das Team um Theaterleiter Robert Spitz für einen neuen Namen entschieden, der die Verbundenheit mit dem Stadtviertel bekräftigt: dasvinzenz befindet sich im Neuhausener Vinzenzviertel. 

Zur Neu-Eröffnung hielt Kulturreferent Anton Biebl eine launige Rede und freute sich über die Neubekanntschaft mit Münchens kleinstem Kellertheater. Dann durchschnitt er zusammen mit dem Hausherrn auf der Bühne das rote Band. 

Anton Biebl und Robert Spitz durchschneiden das Band zur Eröffnung.

Robert Spitz dankte seinem Team, der "Mutterkompagnie" inkunst e.V., dem Kulturreferat, vertreten zusätzlich durch Christoph Schwarz und Mitglieder der Jurys, sowie dem Bezirksausschuss 9, der mit Wolfgang Schwirz mit Frau Ingrid Heuer-Schwirz, Ludwig Gebhard und Willy Wermelt zugegen war. 

Ein Überblick über die kommende Spielzeit wurde gleich visualisiert mit schwungvollen, abwechslungsreichen Szenen aus vergangenen und angeprobten, kommenden Produktionen, danach wurde das Kellertheater mit Kollegen und Kolleginnen aus der Szene warmgefeiert.

Pläne für die nächste Spielzeit

Erste Premiere wird am 4. Oktober „Auf der Greifswalder Straße“ von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Konstantin Moreth sein. 

Der „Untergang der Titanic“ wird im November wieder aufgenommen, auch eine neue Reihe „Strömen: Digital/ Analog“ startet am 18. Oktober mit dem „Rohtheater“. 

Quelle: dasvinzenz/jh

27. Juli

Neuhausen – Das Theater Blaue Maus an der Elvirastraße 17a ist in der bisherigen Form Geschichte. Mit Beginn der Theaterferien starten dort Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen. Auch der Name wird sich ändern.

„Wir möchten mit dem Namen ein Zeichen setzen, dass das Theater mit dem 2018 begonnenen Neuanfang weitermacht. Und wir wollen verdeutlichen, dass wir zum Stadtteil gehören. Der neue Name wird also Viertelbezug haben“, verrät Theaterchef Robert Spitz vom Trägerverein Inkunst.

Theaterchef Robert Spitz vom Trägerverein Inkunst.

Außerdem hätten viele beim Namen mit der Maus auf ein Kindertheater getippt. Das trifft auf das Programm aber so gar nicht zu. Pro Jahr gibt es zwei bis drei Eigenproduktionen, zwei Produktionen mit dem Theater Werkmünchen, mehrere Reihen mit diversen Themenschwerpunkten, eine monatliche Blues-Session, Lesungen und mehr.

Die geplanten Renovierungen reichen von neuer Technik und Toiletten bis hin zu einem helleren Foyer mit Ausstellungsmöglichkeiten. An den Kosten von bis zu 30 000 Euro beteiligt sich der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg mit einem Zuschuss von gut 10 000 Euro.Wiedereröffnung soll am Mittwoch, 25. September, sein.

Ursula Löschau

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