Postareal-Pläne werden konkret

Der Plan: Ein urbaner Mix bei der Paketposthalle

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Die Büschl-Gruppe hat das Areal des jetzigen Briefzentrums samt der denkmalgeschützten Halle im Sommer erworben und stellt jetzt konkrete Pläne dafür vor.

Neuhausen – Wie sieht die Zukunft der alten Paketposthalle aus? Der Eigentümer plant, ein neues Stadtzentrum mit vielen unterschiedlichen Nutzungen zu errichten

Den großen Wurf plant Eigentümer Ralf Büschl für die Nutzung der alten Paketposthalle, sobald die Post in drei Jahren dort ausgezogen ist (Hallo berichtete). Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung mit mehr als 180 Anwohnern und Stadtpolitikern erklärte er: „Ich wünsche mir einen Mix. Ich möchte der Stadt etwas zurückgeben, was Urbanität betrifft.“ Seine Ideen: ein attraktives Quartierszentrum mit vielfältiger kultureller Nutzung, einer Altenpflegeeinrichtung aber auch erschwinglichem Wohnraum.

Büschl will dabei sogar mehr bezahlbare Wohnungen bauen, als es die Stadt bei vergleichbaren Projekten vorschreibt. Auch neuen Mobiltätskonzepten wie Carsharing und Flugtaxis steht Büschl offen gegenüber. Die Bürger wünschten sich beim Infoabend eine organische Architektur, die der Paketposthalle gerecht wird, und viel Grün.

Platz dafür ist reichlich vorhanden. Satte 85 000 Quadratmeter umfasst das Areal. Überplant wird es vom Schweizer Büro Herzog und de Meuron. Die renommierten Architekten haben in München bereits die AllianzArena und die Einkaufs­passage „Fünf Höfe“ entworfen.

Andreas Daschner

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