Donnersbergerstraße: Wie geht es weiter mit dem Schuhhaus Raab?

Vom Kunstprojekt zum neuen Vierteltreff?

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Sobald das Projekt „Kunsthaus Raab“ am 28. Februar sein Ende findet, stehen die Räumlichkeiten an der Donnersbergerstraße wieder leer. Kommen sie als neuer Vierteltreff in Frage?

Neuhausen – Das leerstehende Schuhhaus Raab soll nach Ende des Projekts „Kunsthaus Raab“ umgenutzt werden – Kommt das Gebäude als neuer Treffpunkt in Frage?

Gabi Blum verlässt Ende Februar mit ihrem Kunstprojekt die Räumlichkeiten an der Donnersbergerstraße 15.

Es wäre möglich, dass Neuhausen einen neuen Treffpunkt oder Allzweckraum bekommt. Denn: Wenn am Donnerstag, 28. Februar, die kulturelle Zwischennutzung im „Kunsthaus Raab“ an der Donnersbergerstraße 15 endet, möchte die Baugenossenschaft München-West des Eisen­bahnerpersonals (EBG) die Räume des einstigen Schuhgeschäfts im Erd- und Untergeschoss umbauen. Seit kurzem liegt laut Ingo Trömer, Sprecher des Planungsreferats, die Genehmigung vor, die Verkaufsflächen in Büronutzungen umzuwandeln.

Laut Roland Beck, Vorstandsmitglied der EBG München-West, soll in dem Gebäude eine Geschäftsstelle der Baugenossenschaft errichtet werden.

Nach Auskunft von Roland Beck, Vorstandsmitglied der EBG München-West, soll dort vor allem die neue Geschäftsstelle der Baugenossenschaft eingerichtet werden. Noch würden verschiedene Möglichkeiten geprüft. „Eine der Varianten beinhaltet auch, einen Teil der Fläche als Allzweckraum zu gestalten. Welche Variante realisiert werden kann, wird von eventuellen Auflagen in der Baugenehmigung abhängen“, teilt Beck auf Hallo-Anfrage mit.

„Nachdem das Schuhhaus Raab in Konkurs gegangen ist, hat es sehr lange gedauert, bis wir die Räume vom Konkursverwalter zur freien Verfügung übergeben bekamen“, erklärt Beck den langen Leerstand bis zur jetzigen kulturellen Zwischennutzung. Diese war zunächst nur bis zum Jahresende 2018 geplant, wurde aber bis Ende Februar verlängert. „Es ist ein Kunstprojekt und für diesen Zeitraum konzipiert“, sagt die Neuhauser Künstlerin Gabi Blum, die das „Kunsthaus Raab“ seit September mit Leben erfüllt hat. Die Resonanz hat sie begeistert: „Bei den Ausstellungseröffnungen waren im Schnitt 200 Leute, bei den Samstags-Veranstaltungen 50 bis 70 und an normalen Öffnungstagen kamen bis zu 20 Besucher.“

Die aktuelle Ausstellung „Imitations“ zeigt Arbeiten von 20 Künstlern.

Das „Kunsthaus Raab“ endet mit einer Finissage der Ausstellung „Imitations“ von Angela Stiegler und ihrer „Anti-Körper“-Performance am Donnerstag, 28. Februar, ab 17 Uhr. Die Ausstellung mit mehr als 20 mitwirkenden Künstlern ist bis dahin freitags und samstags von 15 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Internetseite www.kunsthausraab.de wird auch nach Abschluss des Projektes online bleiben.

Ursula Löschau

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