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Zeughaus: Dieser Fakultätsbau spiegelt sein Studienthema wider

Wo Studenten die Zukunft designen

Zahn Jahre lang wurde das historische Zeughaus saniert. Nun ist dort die Fakultät für Design der Hochschule München beheimatet.
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Zehn Jahre lang wurde das historische Zeughaus saniert. Nun ist dort die Fakultät für Design der Hochschule München beheimatet.
Im Fakultäts-Gebäude für Design  treffen Historie und Moderne aufeinander. 
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Im Fakultäts-Gebäude für Design treffen Historie und Moderne aufeinander. 
Im Fakultäts-Gebäude für Design  treffen Historie und Moderne aufeinander. 
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Der neue Pavillon: Im Fakultäts-Gebäude für Design treffen Historie und Moderne aufeinander. 
Zahn Jahre lang wurde das historische Zeughaus saniert. Nun ist dort die Fakultät für Design der Hochschule München beheimatet.
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Zehn Jahre lang wurde das historische Zeughaus saniert. Nun ist dort die Fakultät für Design der Hochschule München beheimatet.
Dekan Ben Santo zeigt Hallo München das frisch sanierte Gebäude. 
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Dekan Ben Santo zeigt Hallo München das frisch sanierte Gebäude. 
Passend zur Lehrrichtung ist auch das Design der Hochschule innen wie außen anspruchsvoll.
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Passend zur Lehrrichtung ist auch das Design der Hochschule innen wie außen anspruchsvoll.
Ein wichtiges Thema beim Design ist Nachhaltigkeit. Diplom-Designer Lutz Sauvant präsentiert eine schicke Schale. In dieser könnte künftig Essen geliefert werden.
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Ein wichtiges Thema beim Design ist Nachhaltigkeit. Diplom-Designer Lutz Sauvant präsentiert eine schicke Schale. In dieser könnte künftig Essen geliefert werden.
So wird Müll vermieden: Schalen, in denen Essen geliefert wird, könnte man künftig behalten und zum Beispiel auch für andere Zwecke wiederverwenden.
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So wird Müll vermieden: Schalen, in denen Essen geliefert wird, könnte man künftig behalten und zum Beispiel für andere Zwecke wiederverwenden.

Neuhausen – Hier treffen sich Historie und Moderne: Im denkmalgeschützten Zeughaus an der Lothstraße hat die Hochschule München die Einrichtungen ihrer Fakultät für Design erstmals vereint

Design bedeutet mehr als nur Dekoration. Es geht um die Gesamtheit der Dinge, um Funktionalität, Nachhaltigkeit und natürlich Optik. „Design kann verschiedene Kompetenzen vereinen und wird eine immer größere Rolle bei sozialen und ökologischen Fragen spielen“, sagt Ben Santo (45, re.), Dekan der Fakultät für Design der Hochschule München. Diese wird nun im Zeughaus an der Lothstraße 17 eröffnet.

Die Designausbildung an der Hochschule hat eine über 100-jährige Geschichte. Seit ihrem Bestehen waren die Einrichtungen der Fakultät an verschiedenen Standorten verteilt. Nach zehn Jahren Sanierung ist die staatliche Institution für akademische Designforschung und -lehre nun in das Zeughaus von 1866 gezogen. 

Dekan Ben Santo zeigt Hallo München das frisch sanierte Gebäude. 

Ursprünglich diente das Gebäude der Bayerischen Armee. Dort wurden Waffen gelagert und instand gesetzt. Später hatte das denkmalgeschützte Gebäude verschiedene Zwecke. Vor der Generalsanierung nutzte es die Technische Universität.

Das Berliner Büro Staab Architekten sah sich bei der Umgestaltung mit einer großen Herausforderung konfrontiert: Es musste ein Baudenkmal weitestgehend erhalten und daraus zeitgleich eine moderne Hochschule mit Projektstudios, Hörsälen und Werkstätten machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für 62 Millionen Euro wurde das Gebäude saniert und um einen Pavillon für vielfältige Arbeitsformen und Ausstellungen erweitert. Dieser füge sich in das historische Gebäude „wie ein eingefasster Diamant“, findet Santo.

Nun wird es Zeit, um in neuem Gewand an die Erfolge von früher anzuknüpfen. Die Hochschule und ihre Studierenden schmücken sich mit zahlreichen Preisen wie dem Förderpreis der Stadt München und dem Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner. 

485 Menschen studieren dort aktuell. Es gibt drei Bachelor-Studienrichtungen: Foto­design, Industriedesign und Kommunikationsdesign. Zudem bietet die Hochschule einen Master in „Advanced Design“. 

Dass es dabei um mehr geht als nur Dekoration, zeigt sich unter anderem am neuen Projekt „Culinary Design“. Dabei geht es um eine innovative Präsentation von Lebensmitteln. Geliefertes Essen könnte künftig in stilvollen Boxen kommen. Damit würde das Essen schöner serviert werden und man könnte die Boxen behalten, wiederverwenden oder dem Lieferservice sauber zurückgeben.

Laura Felbinger

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