Palmenhaus wird geschlossen

Neue Lichtblicke im Botanischen Garten

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Das Palmenhaus im Botanischen Garten muss zeitweise geschlossen werden.

Nymphenburg - Das Palmenhaus im Botanischen Garten wird für ein halbes Jahr geschlossen. Es werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.

Bilder: Neue Lichtblicke im Botanischen Garten

Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen.
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. © Ines Weinzierl
Till Hägele betreut als Leiter der Abteilung Gewächshäuser die Sanierung.
Till Hägele betreut als Leiter der Abteilung Gewächshäuser die Sanierung. © Ines Weinzierl
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen.
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen.
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © I nes Weinzierl
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen.
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht. © Ines Weinzierl
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen.
Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. © Ines Weinzierl

Das über 600 Quadratmeter große Palmenhaus des Botanischer Gartens in Nymphenburg wird geschlossen. Ab 12. März soll der gläserne Bau mit seiner über 2000 Quadratmeter großen Glasfassade saniert werden. Der Grund: Die über 40 Jahre alten Scheiben müssen erneuert werden. Obendrein soll die Stahlkonstruktion einen neuen Anstrich erhalten.

Orchideen-Schau und Kakteen-Tage finden statt

Reviergärtner Tillmann Lohff kümmert sich darum, dass die Pflanzen die Schließung überstehen. 

Ein halbes Jahr müssen die Münchner ohne das Palmenhaus auskommen – solange war das Gebäude seit Mitte der 70er-Jahre nicht mehr geschlossen. Eine kleiner Trost: Die Orchideen-Schau und die Kakteen-Tage finden trotzdem statt – dann in der Winterhalle. Mitte/Ende Oktober soll das Mega-Projekt abgeschlossen sein. Falls sich die Arbeiten verzögern, werde die Sanierung des hinteren Gebäudeteils auf 2019 verschoben. „Aber wir sind optimistisch“, sagt Till Hägele.

Kosten von Rund 800 000 Euro

Der Leiter der Abteilung Gewächshäuser schätzt die Kosten des Glas-Tausches auf rund 800 000 Euro. Ab 12. März rücken die Bauarbeiter an: Innerhalb und außerhalb des gläsernen Gebäudes werden Gerüste aufgestellt. Ab Mitte Mai können die Pflanzen wetterbedingt auch ohne die Glasfront überleben. Dann werden die rund vier Millimeter dicken Gläser herausgenommen, das stählerne Gerippe abgeschleift und neu gestrichen. Anschließend werden neue Gläser eingesetzt – pro Quadratmeter wiegen sie fünf Kilogramm. Aber: Sie halten aber einen Druck von 25 Kilo pro Quadratmeter aus – „sie müssen Wind und Wetter standhalten können“, so Hägele. Bei den neuen Scheiben handelt es sich auch nicht mehr um Drahtglas, wie es bei den jetzigen teilweise der Fall ist. 

Neue Scheiben lassen mehr Licht durch

Till Hägele ist Leiter der Abteilung Gewächshäuser.

Die neuen Glasscheiben lassen bis zu vier Prozent mehr Licht durch. „Das brauchen unsere Pflanzen, sie sind lichthungrig.“ Die neuen Scheiben sind viermal so dick wie die alten. Der Vorteil: „So wird Energie eingespart.“ Aber wohin ziehen die rund 300 tropischen und subtropischen Pflanzen während der Sanierung? „Sie bleiben im Palmenhaus und werden stark zurückgeschnitten“, sagt Reviergärtner Tillmann Lohff (li.).

Große Pflanzen bleiben im Palmenhaus

Die großen bis zu 20 Meter hohen Gewächse würden einen Umzug nicht überleben: „Ohne Brachialschäden würde es nicht gehen“, so Hägele. Gerade im mittleren Bereich – vom Eingang bis zum Ende – sind große Pflanzen beheimatet, wie beispielsweise die 22 Meter große Fisch- schwanzpalme oder riesenhafte Bambuspflanzen. Kleinere finden in anderen Gewächshäusern Platz. Ab Herbst können die Münchner dann das lichtdurchflutete, frisch sanierte Palmenhaus zurückerobern.

Ines Weinzierl

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