Der Kostenrahmen für die Trafo-Kunst liegt bei 30 000 Euro

Kunst am Bau: Vorerst keine Entscheidung in Sichtweite

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Im Frühjahr 2019 soll der Neuhauser Trafo fertig sein.

Neuhausen – Der Streit in Sachen Kunst am Bau beim zweiten Abschnitt des Neuhauser Trafo geht weiter: Die endgültige Entscheidung über das Auswahlverfahren der Künstler wurde jetzt vorerst vertagt

Der Streit um die Kunst am Bau für den zweiten Bauabschnitt des Neuhauser Trafo (Hallo berichtete) geht weiter. Der Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg hat die Entscheidung, nach welchem Verfahren Künstler und Kunstwerk ausgewählt werden sollen, jetzt auf die kommende Sitzung am Dienstag, 20. November (19.30 Uhr, Königlicher Hirschgarten) vertagt.

Die Positionen: Der Stadtteilkulturverein, Träger des künftigen Kultur- und Bürgerhauses, will einen Wettbewerb unter den Künstlern im Stadtbezirk ausschreiben, die Entwürfe ausstellen und die Bürger entscheiden lassen, welches Kunstwerk sie wollen. Bei der Stadt geht man derzeit dagegen von dem üblichen Prozedere aus. Danach leitet die Abteilung „Quivid“ im Baureferat den Wettbewerb und setzt eine Entscheidungskommission ein. Diese Jury könnte um einen Vertreter aus dem Stadtbezirk als beratendes Mitglied ergänzt werden. Der Kostenrahmen für die Trafo-Kunst liegt laut BA-Info bei 30 000 Euro.

Noch ist allerdings alles offen. Das Kulturreferat will dem BA die Entscheidung überlassen, ob „Quivid“ oder der Kulturverein die Verantwortung übernehmen sollen. Ein gemeinsames Verfahren lehnt die Stadt ab. „Falls der BA fordert, alles dem Stadtteilkulturverein zu übertragen, gibt es keinerlei Betreuung durch die Verwaltung mehr“, warnt Viertelchefin Anna Hanusch (Grüne). Der Verein sei dann „allein verantwortlich“ für das gesamte Verfahren und die Mittelvergabe.

Ursula Löschau

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