Saftiges Grün anstelle von tristem Grau

Kreatives für den Gitterzaun

Der Sicherheitszaun der Bahn soll verschönert werden.
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Der Sicherheitszaun der Bahn soll verschönert werden.

München-West – 1,7 Kilometer lang, stattliche 2,40 Meter hoch und hässlich noch dazu – zumindest im Puncto Schönheit soll sich jetzt etwas tun

Erst hat der neue Sicherheitszaun der Bahn beim Rad- und Fußweg westlich des Nymphenburger Schloss­parks für Proteste gesorgt (Hallo berichtete). Jetzt scheint der Metallzaun, der Unbefugte davon abhalten soll, die Gleise zu betreten, die Fantasie von Anwohnern und Künstlern zu beflügeln: Nymphenburger Bürger wollen den Zaun begrünen. Und der Obermenzinger Künstlerverein Artvision plant für Sonntag, 23. September, eine Freilichtausstellung.

Geht es nach Adam Stanley-Smith (39) und Maite Angleys (29), sollte entlang von Bahnstrecken und Straßen viel mehr in Begrünung und Bepflanzungen investiert werden. „Das verbessert das Klima und die Optik in der Stadt“, betont Angleys. Die Bürger hoffen jetzt, mit Unterstützung durch den Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg an dem Zaun ein „Pilotprojekt“ starten zu können. BA-Chefin Anna Hanusch (Grüne) steht der Idee offen gegenüber. Eine Bahnsprecherin erklärt auf Hallo-Anfrage: „Wir sind gesprächsbereit, was die Begrünung des Sicherheitszauns im Bereich Nymphenburg angeht.“

Mit Unterstützung der Bahn und einem Zuschuss des BA Pasing-Obermenzing hängen zuvor Künstler am 23. September auf einer Länge von 210 Metern Bilder am Zaun auf. Die Aktion unter dem Motto „OpenArt am Gitterdraht“ findet von 12 bis 18 Uhr nahe der Bahnunterführung Bärmannstraße statt. Ausweichtermine bei Regen sind Mittwoch, 3., und Sonntag, 7. Oktober. 

Ursula Löschau

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