Paketposthalle: BA stimmt 155-Meter-Türmen zu – stellt aber weitere Forderungen

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Behinderungen und Bauarbeiten auf der Ubostraße

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Mehr Raum für mehr Leistung

Der Intensivbedarf steigt

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Geschäftsführerin Nadine Schmid-Pogarell und Chefarzt Franz Brettner erklären das Lichtkonzept, weiß-blauer Himmel inklusive.

Nymphenburg – Nach rund anderthalb Jahren wurde der Neubau am Krankenhaus Barmherzige Brüder eingeweiht – Bis Mitte 2019 soll alles fertig sein

Die rund dreijährige Umbau- und Modernisierungsphase im Krankenhaus Barmherzige Brüder an der Romanstraße geht auf die Zielgerade zu. Jetzt ist der Neubau fertig, der seit Anfang 2017 anstelle der ehemaligen Krankenpflegeschule im Ostteil der Klinik errichtet wurde. Mit ihm geht unter anderem die erweiterte neue Intensivstation, ein Teil der Zentralen Notaufnahme mit Chest-Pain-Unit (bei unklaren, akuten Brustschmerzen) und eine moderne Aufnahmestation mit zehn Betten in Betrieb. Bis Mitte 2019 soll der Gesamtum- und -neubau mit einem Investitionsvolumen von fast 28 Millionen Euro abgeschlossen sein.

Kreuze gehören im Ordenskrankenhaus dazu: Azubi Lukas Hofner hilft Stationsleiterin Karin Bültmann beim Ausstatten der Räume auf der neuen Intensivstation.

„Die Investitionen sind notwendig, da die Anzahl an Notfallpatienten, die intensiv­medizinisch versorgt werden müssen, deutlich zugenommen hat“, erklärt Klinik-Geschäftsführerin Dr. Nadine Schmid-Pogarell. Zudem habe das Krankenhaus sein Leistungsangebot in den vergangenen Jahren erweitert. Im Schnitt versorgen Dr. Franz Brettner, Chefarzt der Intensivstation, und sein Team aus 100 Ärzten und Pflegekräften pro Jahr mindestens 2500 Patienten. Die Aufenthaltsdauer variiert dabei von einigen Stunden bis hin zu 100 Tagen und mehr. „Die Stadt wird größer, die Menschen älter. Auch Art und Schwere der Erkrankungen verändern sich“, sagt er und ist froh, dass bis Mai nächsten Jahres 26 Intensivbetten in modern ausgestatteten Einzelzimmern zur Verfügung stehen werden. Bis dahin sind es 20.

Besonders stolz ist Brettner auf Details wie ein neues Lichtkonzept, das sich am natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus orientiert und den Heilungsprozess positiv unterstützen soll. „Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht, wie man für Patienten und Angehörige in einer so schlimmen Ausnahmesituation ein möglichst freundliches Ambiente schaffen kann. Dazu gehören die Lichtgestaltung und die Vermeidung von Lärm“, sagt er. Daher werden auch die Alarmsignale von den Apparaten am Bett künftig zur Stationszentrale geleitet und die Geräuschkulisse im Patientenzimmer reduziert.

Wenn 2019 alles fertig ist, plant Nadine Schmid-Pogarell einen Tag der offenen Tür. Unter anderem wird noch eine vergrößerte Anfahrtsrampe für Rettungswagen geschaffen.

Ursula Löschau

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