BA fordert Familienkarte auch fürs Dantebad

Ein großes JA für soziale Bäderpreise!

Der BA kämpft um Preisnachlässe im Dantebad, besonders für Jugendliche und Senioren.
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Der BA kämpft um Preisnachlässe im Dantebad, besonders für Jugendliche und Senioren.

Gern - Sommer, Sonne und Badespaß für alle? Nicht so im Dantebad -  Der BA fordert jetzt auch dort eine Familienkarte – Doch die Stadtwerke sehen keinen Handlungsbedarf

Die neuen Preise für die städtischen Bäder stoßen beim Bezirksausschuss (BA) Neuhausen-Nymphenburg auf Kritik. „Wir empfinden die Preise nicht als sozialverträglich“, so Maike Brandmayer (SPD) in der jüngsten Sitzung. Unter anderem stört die Vorsitzende des Unterausschusses Soziales und Integration, dass es im Dantebad keine Familienkarte gibt. „Jugendliche zahlen den vollen Preis“, moniert sie. Der BA fordert deshalb einstimmig „die Einführung der Familienkarte auch im Dantebad sowie in den Freibädern und eine Anpassung der Preise für Senioren“. Denn auch da sieht das Gremium Benachteiligungen für sozial Schwache.

Die Stadtwerke (SWM) verteidigen auf Hallo-Anfrage ihre Preisstruktur: „In allen Sommerbädern gilt der Münchner Ferienpass für Kinder und Jugendliche. Aus unserer Sicht ist hier eine Familienkarte wenig sinnvoll“, erklärt SWM-Sprecher Michael Solic. In den Hallenbädern gebe es das Familienangebot nur dort, wo auch spezielle Attraktionen für Kinder und Jugendliche vorhanden seien. Das Dante-Winter-Warmfreibad zähle nicht dazu. Dies sei eher bei Sportschwimmern beliebt. Überdies sage der Status ‚Senior‘, ‚Student‘ oder ‚Angestellter‘ „wenig über die ökonomischen Verhältnisse aus, in denen jemand lebt“. Kurzum: Die SWM sehen keine Veranlassung, Senioren oder Jugendlichen ab 15 Jahren weitere Ermäßigungsmöglichkeiten anzubieten.

Der BA ist ganz anderer Meinung und will sich auch in den nächsten Sitzungen der Unterausschüssse Soziales sowie Bildung und Sport noch eingehender mit den Bäderpreisen befassen. Eine weitere Idee aus dem BA wäre: die Einführung von vergünstigten Saisonkarten für Kinder, Jugendliche und sozial Benachteiligte. ul

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