Einmal im Leben Prinzessin sein

Faschingsclub Neuhausen präsentiert die Tollitäten Daniela (26) und Max (25)

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Daniela und Max sind das neue Prinzenpaar des Faschingsclubs Neuhausen.

Neuhausen: Nein! Der Faschingsclub Neuhausen (FCN) bricht kein ungeschriebenes Gesetz und startet zweimal mit demselben Prinzenpaar in die närrische Zeit.

Nein! Der Faschings­club Neuhausen (FCN) bricht kein ungeschriebenes Gesetz und startet zweimal mit demselben Prinzenpaar in die närrische Zeit. Die neuen Tollitäten sind Daniela Moser (26) und Max Mundry (25). Und Prinz oder Prinzessin war vorher noch keiner von beiden. Warum es trotzdem zu Verwirrungen kommen könnte, lässt sich leicht erklären: Vor zwei Jahren tanzten Max’ Zwillingsbruder Felix und Danielas Schwester Verena als Neuhauser Prinzenpaar durch den Fasching.

Daniela Moser wusste da schon, dass sie früher oder später auch Faschings-Prinzessin werden würde. Im Grunde träumt sie davon seit über 20 Jahren. So lange ist sie aktives Mitglied im FCN. „Wenn man da schon als kleines Mädchen mitmacht, wünscht man sich, irgendwann auch mal Prinzessin zu sein“, verrät die Veranstaltungskauffrau. Das Faschingsfieber wurde der Neuhauserin schon in die Wiege gelegt. Ihr Vater ist Gründungsmitglied des FCN und war 1982 Prinz. Dass sie bis jetzt gewartet hat, um ihren Traum zu erfüllen, hat einen simplen Grund: „Der Prinz hat gefehlt. Das muss schon stimmen.“

Bei Max Mundry hat die 26-Jährige jetzt keinerlei Bedenken. Zwar sind die beiden kein Paar im echten Leben, „aber ein Traumpaar auf der Tanzfläche“, wie der FCN ankündigt. 2008 lernten sich beide in der Jugendshow des Vereins kennen, seit 2012 tanzen beide in der Garde mit. Und jetzt folgt gewissermaßen die Krönung: Sie stehen im Mittelpunkt eines neuen Showprogramms, in dem von der Jugend über die Garde bis zum Männerballett rund 40 Tänzer mitwirken.

Aufregung ist den beiden trotz aller Übung aber nicht fremd. „Es ist schon ganz anders, als in der Gruppe zu tanzen“, sagt der angehende Prinz Max und seine Prinzessin nickt zustimmend. Deshalb wird jetzt bis zum Inthronisationsball am 13. Januar im Augustiner-Keller an der Arnulfstraße noch fleißig trainiert.
ul

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