Hochschul-Fakultät im Umbruch

Design-Studenten der Hochschul-Fakultät zeigen vielfältige Abschlussarbeiten

Ignacio Mallku Pena, Benjamin Wiedling, Anja König, Jonas Rall, Anna Maria Pittrich und Michael Juraschek (v. li.) sind angehende Industriedesigner. Im Rahmen eines Wettbewerbs von Mercedes haben sie Hochgeschwindigkeits-Autos mit Elektroantrieb entworfen. Form und Technik müssen dabei Hand in Hand gehen.
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Ignacio Mallku Pena, Benjamin Wiedling, Anja König, Jonas Rall, Anna Maria Pittrich und Michael Juraschek (v. li.) sind angehende Industriedesigner. Im Rahmen eines Wettbewerbs von Mercedes haben sie Hochgeschwindigkeits-Autos mit Elektroantrieb entworfen. Form und Technik müssen dabei Hand in Hand gehen.
Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
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Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
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Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
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Ekel überwinden: Stefanie Strick (25) zeigt mit ihrer Masterarbeit in Advanced Design, wie mit gestalterischen Mitteln Tabus aufgebrochen sowie Ablehnung und Ekel überwunden werden können. Sie präsentiert Insekten als potentielle Nahrungsquelle, und das nicht nur konzeptionell, sondern auch in Taco-Form.
Identität schaffen: Marie-Luise Ivandic (31) hat für das benachbarte Kreativquartier ein Leit- und Orientierungssystem entworfen, dessen Farb- und Formbausteine auch „identitätsstiftend“ wirken sollen. Die Kommunikationsdesignerin hat dabei großen Wert auf lokale Besonderheiten gelegt und Spielraum für Entwicklungen gelassen.
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Identität schaffen: Marie-Luise Ivandic (31) hat für das benachbarte Kreativquartier ein Leit- und Orientierungssystem entworfen, dessen Farb- und Formbausteine auch „identitätsstiftend“ wirken sollen. Die Kommunikationsdesignerin hat dabei großen Wert auf lokale Besonderheiten gelegt und Spielraum für Entwicklungen gelassen.
Identität schaffen: Marie-Luise Ivandic (31) hat für das benachbarte Kreativquartier ein Leit- und Orientierungssystem entworfen, dessen Farb- und Formbausteine auch „identitätsstiftend“ wirken sollen. Die Kommunikationsdesignerin hat dabei großen Wert auf lokale Besonderheiten gelegt und Spielraum für Entwicklungen gelassen.
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Identität schaffen: Marie-Luise Ivandic (31) hat für das benachbarte Kreativquartier ein Leit- und Orientierungssystem entworfen, dessen Farb- und Formbausteine auch „identitätsstiftend“ wirken sollen. Die Kommunikationsdesignerin hat dabei großen Wert auf lokale Besonderheiten gelegt und Spielraum für Entwicklungen gelassen.
Neues über Kuba: Ein Buch über Kuba mit eigenen Texten und Illustrationen ist die Abschlussarbeit von Ronny Thieme (22). Er hat schon immer gerne gezeichnet und kam so zur Studienrichtung Kommunikationsdesign. „Mein Steckenpferd ist die Illustration, von Hand ebenso wie am Computer“, sagt er.
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Neues über Kuba: Ein Buch über Kuba mit eigenen Texten und Illustrationen ist die Abschlussarbeit von Ronny Thieme (22). Er hat schon immer gerne gezeichnet und kam so zur Studienrichtung Kommunikationsdesign. „Mein Steckenpferd ist die Illustration, von Hand ebenso wie am Computer“, sagt er.
Professor Ben Santo (44), Dekan der Design-Fakultät
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Professor Ben Santo (44), Dekan der Design-Fakultät

Neuhausen: Design ist nicht nur Dekoration: Wie präsent es im täglichen Leben ist und welche Ideen die Gestalter der Zukunft entwickeln, zeigt eine Ausstellung der Fakultät für Design an der Hochschule München ab 20. Juli.

Was haben eine Kampagne für Insekten als Nahrungsmittel, die Gestaltung von Hochgeschwindigkeits-Autos und ein Identitätskonzept für das Kreativquartier am Leonrodplatz gemeinsam? Ganz einfach: Immer spielt Design eine wichtige Rolle. Das beweisen Studenten der Fakultät für Design der Hochschule München mit ihren Abschlussarbeiten, die vom 20. bis 23. Juli an der Infanteriestraße 13 und 14 zu sehen sind. Einige der rund 90 Konzepte stellen wir hier vor.

Professor Ben Santo (44), seit Januar Dekan der Design-Fakultät, möchte die Präsentation vor allem nutzen, um der Öffentlichkeit und potentiellen künftigen Studenten Einblicke zu bieten und Vorurteile abzubauen. „Wir Designer haben immer noch das Problem, dass unser Beruf falsch verstanden wird“, sagt er. „Design ist nicht nur Dekoration.“ Das gelte besonders für die heutige Zeit, in der sich die digitale Welt, die Mobilität, die Kommunikation und viele andere Lebens- und Arbeitsbereiche rasant verändern würden.

Auch die Fakultät für Design selbst befindet sich laut Santo in einer Umbruchphase – personell, strukturell und räumlich (siehe unten). In der jetzigen Form mit den Richtungen Industrie-, Foto- und Kommunikationsdesign gibt es die Fakultät seit 1971 an der Hochschule München.

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Die Ausstellung mit rund 90 Abschlussarbeiten des Bachelorstudiengangs Design und des Masterstudiengangs Advanced Design wird am Donnerstag, 20. Juli, um 19 Uhr eröffnet und ist vom 21. bis 23. Juli jeweils von 12 bis 20 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos im Netz unter www.jahresausstellung.hm.edu.

Ein Campus für alle

Mit der Jahresausstellung (siehe oben) verabschiedet sich die Fakultät für Design von ihren beiden bisherigen Domizilen an der Infanteriestraße, bevor sie 2018 in das renovierte, historische Zeughaus an der Lothstraße 17 umzieht. Damit kommt die Hochschule München ihrem Ziel, alle Fakultäten auf einem Campus und in enger Nachbarschaft zum Kreativ­quartier zu vereinen, wieder ein Stück näher. Bereits 2010 ist die Fakultät für Tourismus an die Lothstraße umgezogen. 2012 folgte ein neues Gebäude für die Fakultät Studium Generale und Interdisziplinäre Studien. „Mit dem Umzug der Fakultäten aus der Karlstraße werden voraussichtlich im Jahr 2023 zwölf der 14 Fakultäten am Hauptstandort der Hochschule München lehren und forschen“, sagt Hochschul-Präsident Professor Martin Leitner. ul

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