Das Baureferat lädt Bürger am 9. Oktober zum Informationsabend ein

Allee-Tunnel: So geht es weiter mit der Röhre

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Die bisherige Tunnelplanung für die Landshuter Allee hat Probleme aufgezeigt, die jetzt in weiteren Untersuchungen analysiert und gelöst werden sollen. Wie lange das dauert, ist ungewiss.

Neuhausen – Die Planungen beim Sorgenkind sind im vollen Gange: aktuell werden zwei Varianten geprüft 

Wie ist der Planungsstand für den Landshuter-Allee-Tunnel und wie geht es weiter? Das sind zwei der wichtigsten Fragen, die das Baureferat bei einem Informationsabend für die Bürger am Dienstag, 9. Oktober, beantworten soll. Um es gleich vorwegzunehmen: Die nächsten Schritte sind weitere Untersuchungen ohne konkrete Zeitvorgaben. Damit hat der Stadtrat das Baureferat im Sommer beauftragt.

Das Hauptproblem: Der bisher geplante 1450 Meter lange Tunnel von der nördlichen Rampe der Donnersbergerbrücke bis zur südlichen Rampe der Brücke über die Dachauer Straße würde besonders „südlich der Nymphenburger Straße zu keiner Verbesserung, eher zu einer Verschlechterung der Situation“ führen, wie es in einem Schreiben des Baureferats an den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg heißt. Das Baureferat ist deshalb jetzt beauftragt, „Lösungen zur Verbesserung der Lärm- und Luftschadstoffbelastung zu erarbeiten“. Zwei Varianten werden jetzt untersucht: die Verlängerung des Tunnels unter der Arnulfstraße hindurch nach Süden und alternativ die Einhausung der Aus- und Einfahrtsrampen in Verbindung mit der Auffahrt zur Donnersbergerbrücke. Zudem steht in den nächsten zehn bis 15 Jahren eine größere Instandsetzung oder Teilerneuerung der Brücke an. Es wird geprüft, ob das zusammen mit dem Tunnelbau erledigt werden sollte.

ul

Der Infoabend am Dienstag, 9. Oktober, findet in der Turnhalle des Adolf-Weber-Gymnasiums, Kapschstraße 4, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Die Halle bietet 500 Teilnehmern Platz. Parkplätze gibt es keine.

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