Kreativquartier

Kultur im Industrie-Denkmal

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Der Stadtrat beschließt Konzept für Jutier- und Tonnenhalle. Der Wohnungsbau beginnt dann ab 2017.

Durchbruch in der Entwicklung des Kreativquartiers: Der Kulturausschuss des Stadtrats hat das Betriebskonzept für die Jutier- und Tonnenhalle im Kreativ­park an der Dachauer Straße beschlossen und damit wichtige Weichen für weitere Schritte gestellt. Dazu gehören die Planungen für die erforderlichen Sanierungs- und Umbauarbeiten in den denkmalgeschützten Industriebauten aus dem Jahr 1926 und die Erarbeitung eines wirtschaftlichen Rahmenkonzepts.

Die Tonnenhalle soll Proben-, Produktions- und Veranstaltungsräume für die Sparten Musik, Theater, Tanz, Performance, Film und Neue Medien bieten. Außerdem sieht das Raumprogramm dort einen Gastronomiebereich vor, der sowohl Kantine für den Kreativpark als auch Gaststätte sein soll. In der Jutierhalle sind auf zwei Ebenen etwa 44 Ateliers, Büros und sogenannte Workspaces mit professioneller Ausstattung geplant. Einen konkreten Zeitplan gibt es allerdings noch nicht. „Die Sanierung kann in Angriff genommen werden, wenn die Ausführungsplanung abgeschlossen ist“, sagt Max Leuprecht vom Kulturreferat. 

Dagegen sind die Pläne für das angrenzende Kreativfeld an der Schwere-Reiter-Straße weiter gediehen. Bis Anfang 2017 soll laut Thorsten Vogel vom Planungsreferat Baurecht für 325 Wohnungen, eine Grundschule, ein Haus für Kinder und gewerbliche Nutzungen geschaffen werden. Die ersten Bagger könnten dann Ende 2017 anrollen. ul

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