Mehr Platz für Haderner

Ein neues Bürgerhaus für Hadern?

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Am Max-Lebsche-Platz war schon einmal so ein Treffpunkt angedacht – doch für die Realisierung fehlt ein Investor.
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Am Max-Lebsche-Platz war schon einmal so ein Treffpunkt angedacht – doch für die Realisierung fehlt ein Investor.
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Am Max-Lebsche-Platz war schon einmal so ein Treffpunkt angedacht – doch für die Realisierung fehlt ein Investor.
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Catherine Lodge wünscht sich ein Bürgerzentrum.
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Catherine Lodge wünscht sich ein Bürgerzentrum.

Catherine Lodge fordert einen Treffpunkt mit viel Platz für die Bevölkerung im Stadtteil.

Catherine Lodge (68) hat eine Vision: Sie wünscht sich mehr Platz für die Haderner. Platz, um sich auszutauschen, für Vereinsabende, zum Pflegen der Nachbarschaft. „Es fehlt ein zentraler Punkt, wo sich die Leute treffen und besser kennenlernen können“, findet sie. Bei der Bürgerversammlung stellte sie deshalb einen Antrag für ein Bürgerhaus.

Lodge lebt seit 2008 in Hadern und engagiert sich in einigen Organisationen. Ihre Erfahrung: „Es ist immer schwierig für Vereine, sich irgendwo zu treffen.“ Häufig blieben nur Gaststätten. „Sonst sind wir immer auf das Wohlwollen der Kirchen angewiesen“, sagt Lodge.

In Hadern gibt es zwar im neuen Kulturzentrum Guardini90 Räume für Ehrenamt. Doch die sind vor allem für öffentliche Veranstaltungen und Projekte vorgesehen. Und: „Die Fläche ist zu klein für die vielen Vereine“, bestätigt Bezirksausschussvorsitzender Johann Stadler. Er erklärte bei der Bürgerversammlung, dass sich der BA bereits im Jahr 2013 für ein Kulturbürgerhaus am Max-Lebsche-Platz ausgesprochen hat. „So ein Zentrum hätte mindestens 800 Quadratmeter gehabt“, so Stadler. Doch eine Zusammenarbeit mit einem interessierten Investor ist geplatzt. „Und ohne Investor geht nichts weiter“, bedauert Stadler. „Derzeit hat sich noch niemand angetragen, um so ein Haus zu bauen.“

Catherine Lodge gibt die Hoffnung trotzdem noch nicht auf: „Es wäre ein großes Projekt, es bräuchte jemand, der sich reinkniet“, sagt sie. Sie selbst hat schon viele Ideen, für was ein Bürgerhaus genutzt werden könnte: Feste, Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Seminare, Faschingsbälle oder auch einmal eine private Veranstaltung hält sie für möglich. „Es würde so viel Leben in die Stadt bringen“, hofft Lodge. „Ich glaube, da spreche ich nicht nur für mich.“

Bei der Bürgerversammlung jedenfalls hat die Mehrheit der Haderner für ihren Antrag, das Projekt voranzubringen, gestimmt. Dieser muss jetzt von der Stadt geprüft werden. Claudia Schuri

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