Beschluss im BA Pasing-Obermenzing

Teppich aus Nazi-Zeit

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Maria Osterhuber-Völkl vom Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing steht vor dem Wandteppich im Pasinger Rathaus. Links daneben hängen nun Erklärungen zur Entstehung des Gobelins.

Wanddekoration im Pasinger Rathaus erhält Info-Tafel.

Zwischendurch gab’s sogar Überlegungen, ihn abzunehmen: Nun aber bleibt der Wandteppich im großen Saal des Pasinger Rathauses hängen – allerdings mit einer neuen Info-Tafel neben sich.

Der Gobelin war 2015 in die Kritik geraten, als ein Bürger sich über den propagandistischen Charakter des in den 1930er-Jahren entstandenen Werks beschwerte und ein Hakenkreuz darauf erkannt haben wollte. „Der Ältestenrat des Stadtrates hat den Teppich dann geprüft und kein Hakenkreuz sehen können“, sagt Maria Osterhuber-Völkl (CSU), Vorsitzende des Unterausschusses Kultur im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing. Sie begrüße es daher, dass der Gobelin nicht entfernt werde, aber ein Schild seine Entstehungsgeschichte erkläre.

Demzufolge zeigt der Teppich die Gründung Münchens durch Heinrich den Löwen und enthalte die in den 30ern „gängigen monumentalen, heroischen und völkischen Darstellungsformen“. cmb

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