Platz für Bio, Chemie und Italienisch

Max-Planck mit neuem Gesicht – Schule bekommt modernes Gebäude und weiteren Zweig

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Das Pasinger Max-Planck-Gymnasium.

Die Pläne für das Max-Planck-Gymnasium werden konkret. Die Schule bekommt einen neuen Gebäudetrakt und eine zweite Sporthalle. Wieso dies nötig ist, erklärt Rektor Ulrich Ebert.

Pasing – Dem Max-Planck-Gymnasium in Pasing stehen einige Veränderungen bevor. Für die Erweiterung, die seit mehr als einem Jahrzehnt im Gespräch ist, gibt es endlich konkrete Pläne. „Wir platzen zwar momentan mit 940 Schülern nicht aus allen Nähten, aber die Schülerzahl wird in den nächsten Jahren sicher steigen“, sagt Rektor Ulrich Ebert. 

Rektor Ulrich Ebert.

Die Stadt gehe davon aus, dass das Gymnasium künftig durchgängig sechszügig sein wird. Derzeit gibt es vier bis fünf Klassen pro Jahrgang. Der naturwissenschaftliche Bereich sei schon jetzt zu klein und die Einrichtung nicht auf dem aktuellen Stand. Deshalb soll der eingeschossige Flachbau, in dem unter anderem Biologie, Chemie und Physik untergebracht sind, abgerissen werden. Stattdessen soll ein Neubau mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen entstehen, in dem eine Pausenhalle, eine Mensa und Klassenzimmer untergebracht werden. 

Der vordere, einstöckige Bau wird abgerissen. Dort entsteht ein Neubau mit vier Geschossen. 

Neben Räumen für den Kunst- und Informatikunterricht ist dort ein großzügiger naturwissenschaftlicher Bereich geplant. „Das sehnen wir als traditionell naturwissenschaftliche Schule natürlich herbei“, so Ebert. Die Zahl der Klassenzimmer wird sich von 30 auf 54 fast verdoppeln. Dadurch können auch die Wahlangebote wie die AG Roboter oder Theater mehr Raum bekommen. 

Außerdem will die Stadt neben der derzeitigen Zweifach-Turnhalle eine weitere Sporthalle mit zwei Einheiten bauen. „Die brauchen wir dringend, weil wir bisher in die externe Fischer-von-Erlach-Halle ausweichen mussten“, sagt Ebert. Der Rektor ist erleichtert, dass die Erweiterung kommt, obwohl in Freiham ein großer Bildungscampus entstanden ist. 

Denn das Max-Planck-Gymnasium könnte künftig mehr Schüler anziehen: Ab dem nächsten Schuljahr wird es dort einen sprachlichen Zweig mit Italienisch als dritter Fremdsprache geben. Ebert geht davon aus, dass die Erweiterung übernächstes Schuljahr starten wird und die Arbeiten etwa zweieinhalb Jahre dauern werden. Währenddessen wird auf den Sportflächen ein Interimsbau aufgestellt. 

Die drei Pavillons wird die Schule nach der Erweiterung nicht mehr benötigen: Die neue Anlage im Süden wird abgebaut, die beiden alten Bauten aus den 70er-Jahren abgerissen. „Wir müssen zwar mehrere Jahre mit einer Baustelle leben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das gut hinbekommen.“ 

Andreas Schwarzbauer

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