CSU Bürgerbüro München-West

Anschlag auf Bürgerbüro der CSU München – „Wir lassen uns nicht einschüchtern.“

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Die Fensterfront des CSU-Bürgerbüro München-West wurde mit dem Wort "Volksveräter" und einem Hakenkreuz beschmiert.

"Wir werden weiterhin für die Demokratie und unseren Rechtsstaat kämpfen!" - Nach Nazi-Parolen und Hakenkreuz-Schmierereien an ihrem Büro gehen zwei Politiker in die Offensive...

Obermenzing – Das CSU-Bürgerbüro des Bundestagsabgeordenten Stephan Pilsinger und des ehemaligen Münchner Bürgermeister Josef Schmid, mittlerweile Mitglied des Landtags, wurde mit rechtsradikalen Parolen verunstaltet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Fensterscheibe des Büros in der Verdistraße mit einem Hakenkreuz und dem Wort "Volksverräter" beschmiert.

Nazi-Attacke auf CSU-Büro in der Verdistraße.

Die beiden Abgeordneten zeigen sich besorgt über diese Tat. "Die wachsende Polarisierung in unserer Gesellschaft zeigt Früchte. Die Verrohung und der Hass von Teilen der Gesellschaft nimmt ein bedenkliches Ausmaß an. Wir verurteilen diese feige Aktion! Sie zeigt uns, dass wir noch entschiedener gegen Extremisten jeglicher Couleur vorgehen müssen."

In der Verdistraße haben die beiden Politiker ihr Büro, das mit rechten Schmierereien verunstaltet wurde.

Pilsinger sagte demMünchner Merkur, dass er in der Vergangenheit schon öfter Drohbotschaften aus dem rechts- und linksextremen Spektrum bekommen hätte.

Die beiden Politiker haben Anzeige erstattet und der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werde unter anderem das Material der Überwachungskameras ausgewertet.

Für beide steht fest: "Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden weiterhin für die Demokratie und unseren Rechtsstaat kämpfen!"

Quelle: Stephan Pilsinger/Münchner Merkur/jh

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