Kinder- und Jugendwettbewerb

Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ entschieden – Auch Münchner auf den ersten Plätzen

Insgesamt 19 junge Fotografinnen und Fotografen wurden nach München eingeladen und in einer feierlichen Preisverleihung von Umweltminister Thorsten Glauber, Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Museumsleiter Dr. Michael Apel, Dorothea Böhm vom Förderverein des Museums Mensch und Natur sowie Larissa Gmeinwieser vom Bayerischen Sparkassenverband geehrt.
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Insgesamt 19 junge Fotografinnen und Fotografen wurden nach München eingeladen und in einer feierlichen Preisverleihung von Umweltminister Thorsten Glauber, Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Museumsleiter Dr. Michael Apel, Dorothea Böhm vom Förderverein des Museums Mensch und Natur sowie Larissa Gmeinwieser vom Bayerischen Sparkassenverband geehrt.

Die Sieger des Fotowettbewerbs „Natur im Fokus 2019“ wurden im Museum Mensch und Natur geehrt. Unter den Teilnehmern waren auch Münchner auf den ersten Plätzen.

München – Die Leitidee des Fotowettbewerbs „Natur im Fokus“ ist, den Blick junger Menschen auf die Vielfalt, Schönheit und auch Einzigartigkeit der Natur ihrer Heimat zu lenken. Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis achtzehn Jahren hielten mit ihrer Kamera in diesem Jahr in den beiden Kategorien „Was blüht und grünt in Bayern“ und „Was summt und brummt in Bayern“ die Artenvielfalt und Naturschönheiten im Freistaat fest. 

Der Wettbewerb „Natur im Fokus“ wurde 2007 vom Museum Mensch und Natur ins Leben gerufen und wird seit 2010 gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bayernweit ausgeschrieben. 

Unter den Preisträgern sind auch in diesem Jahr wieder Münchner

In der Kategorie "Was summt und brummt in Bayern?" gewann ein Münchner den ersten Platz. Felix Bäuml (15) gewann in der Alterklasse von 2001-2004 mit seinem Bild "Meine Brotzeitbox"

Felix Bäuml gewann in der Kategorie "Was summt und brummt in Bayern?"

Wie es zu seinem Bild kam, erzählt der Gewinner: "Ab und zu suche ich auf einem Hügel in Füssen nach möglichst schönen und großen Exemplaren von Zebraspinnen und fotografiere diese. Während ich damit beschäftigt war, vorsichtig meine Kamera so tief ins Gras zu halten, dass ich eine Zebraspinne schön gegen den grauen, verregneten Himmel freistellen konnte, sah ich aus den Augenwinkeln heraus, wie sich im Netz nebenan etwas regte. Eine Heuschrecke war wahrscheinlich gerade erst ins Netz einer Radnetzspinne gesprungen und wurde von dieser eingewickelt. Ich konnte meine Kamera gerade noch rechtzeitig platzieren, bevor die Spinne die Heuschrecke biss und ihr das für den Grashüpfer tödlich wirkende Gift injizierte. Genau in dem Moment machte ich dieses Bild, was ich nach kleinen Justierungen (gerade ausrichten, Kontrast erhöhen) in meine Sammlung aufnahm."

In der Kategorie "Was blüht und grünt in Bayern?" in der Altersklasse von 2005-2008 gewann Luisa Eschertszhuber (14) aus Haar. 

Luisa Eschertzhuber gewann mit ihre Bild "Kleeblüte im Taufrischen Gras".

Zu ihrem Bild "Kleeblüte im Taufrischen Gras" schrieb sie: "Ich liebe es, morgens bei Sonnenaufgang Fotos zu machen. Besonders gerne gehe ich in den Riemer Park. Dort ist auch an einem Spätsommer- Morgen dieses Bild entstanden. Durch die aufgehende Sonne ist der Himmel leicht orange gefärbt und das Licht ist weich."

In der in der gleichen Kategorie, aber in der Altersklasse von 2001-2004 gewann Moritz Spiegel (18).

Zu seinem Gewinnerbild "Morgendliches Gipfelglück" sagte er:"In den bayrischen Bergen fühl ich mich daheim. Dort kann ich mich sportlich betätigen und es finden sich immer zahlreiche Fotomotive. Nach einer neuen Bestzeit auf den Brecherspitz über den anspruchsvollen und wenig bekannten Ostgrat, präsentierte sich mir dieser wunderschöne Sonnenaufgang. Der Sonnenstern im Hintergrund im Kontrast zu den farbigen Blüten im Vordergrund gefällt mir besonders gut."

2019 konnte der Wettbewerb einen außergewöhnlichen Rekord verzeichnen 

Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche aus allen Teilen des Freistaats waren der Aufforderung gefolgt und hatten über 2.600 Fotos eingereicht, die von einer Jury aus Fotografen, Medienmachern und den Veranstaltern gesichtet wurden. In der Jury saß dieses Jahr erstmalig ein ehemaliger Gewinner des Wettbewerbs, Ingo Zahlheimer, der inzwischen selbst zum Naturfotografen avanciert ist. 

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ist beeindruckt

„Ich gratuliere den Nachwuchs-Fotografen zu ihren gelungenen Werken. Es freut mich sehr, dass der Wettbewerb 'Natur im Fokus' so erfolgreich ist. 2019 war ein Rekordjahr: So viele Kinder und Jugendliche wie noch nie haben ihre Fotos eingereicht. Das zeigt auch, mit welcher Begeisterung für die heimische Umwelt die jungen Fotografen durch die Natur streifen, immer den Finger am Auslöser. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Beeindruckend, welche Motive die Kinder und Jugendlichen in ganz Bayern entdeckt und festgehalten haben. So werden Bayerns Naturschätze für jeden sichtbar.“

Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert Fotografen

„Unsere jungen Nachwuchsfotografinnen und -fotografen konnten mit ihren Kameras wieder großartige Natur-Motive einfangen. Ich schätze diesen Wettbewerb sehr, denn er gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihren kreativen Blick durch die Linse zu präsentieren und gleichzeitig ihr Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Ich gratuliere den Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren tollen Fotos!"

Quelle: stmwk/Museum Mensch und Natur/jh

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