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Der Wettbewerb ist entschieden – So wird die neue Hirmerei

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Der Siegerentwurf von Palais Mai Architekten soll als Grundlage für den Bebauungsplan dienen.
Der Siegerentwurf von Palais Mai Architekten soll als Grundlage für den Bebauungsplan dienen. © Hirmer Allach GmbH & Co. KG

Öffentliche Grünflächen und gemeinschaftliche Dachgärten sollen die Hirmerei besonders auszeichnen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden jetzt ausgestellt...

München – Gemeinschaftliche Nutzungen, von einem Raum für eine Hausbrauerei im Erdgeschoss bis hin zu mehreren geplanten Dachgärten, gehören zu den Besonderheiten des Entwurfs, mit dem das Münchner Architekturbüro Palais Mai den Realisierungswettbewerb für das neue Wohnquartier Hirmerei an der Eversbuschstraße Nord gewonnen hat. 

Zusammen mit den Wettbewerbsarbeiten von weiteren acht Teilnehmern wird dieses Konzept ab sofort in einer Ausstellung im Planungsreferat präsentiert. Der Siegerentwurf soll die Grundlage für das nun anstehende Bebauungsplanverfahren für die etwa 1,6 Hektar große Fläche bilden. 

Ziel ist der Bau von rund 250 Wohnungen und den erforderlichen Kindertageseinrichtungen. „Wir wollen an diesem Standort eine besondere Qualität realisieren – bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten für Familien, Junge und Senioren“, sagt Bauherr Dr. Christian Hirmer . 

Bauherr Dr. Christian Hirmer
Bauherr Dr. Christian Hirmer © Hirmer Allach GmbH & Co. KG

Auch Werkswohnungen für eigene Mitarbeiter sollen entstehen. Hirmer ist vom Siegerentwurf überzeugt: „Die vorgeschlagene Bebauung erlaubt durch die ansteigende Höhenentwicklung von den dreigeschossigen Eingangsbauten an der Eversbuschstraße bis zu den fünfgeschossigen Gebäuden im Osten einen Übergang von der Bestandsbebauung zur neuen Entwicklung.“ 

Die Gebäude sind in einer Höhe von drei bis fünf Stockwerken geplant.
Die Gebäude sind in einer Höhe von drei bis fünf Stockwerken geplant. © Hirmer Allach GmbH & Co. KG

Durch eine „kompakte Bauform“ werde weniger Fläche versiegelt. Durch vier Wohnhöfe werde eine zusammenhängende Grünanlage geschaffen, gleichzeitig entstünden auch kleinteiligere Rückzugsräume.

Bei der Ansicht von Oben, erkennt man die kompakte Bauform.
Bei der Ansicht von Oben, erkennt man die kompakte Bauform. © Hirmer Allach GmbH & Co. KG

Der Anteil an Grün­flächen, auch nördlich und südlich der Bebauung, ist auch aus Sicht von BA-Chefin Heike Kainz (CSU) ein Pluspunkt. 

Nicht perfekt gelöst findet sie, dass nur dreigeschossige Anbauten und nicht dreigeschossige Gebäude an der Eversbuschstraße geplant sind. Letzteres würde sie als Übergang zum Bestand vorziehen. 

Zudem wünscht sie sich mehr Durchlässigkeit zur Nachbarschaft. Das Konzept des ersten Preisträgers sieht nur eine Öffnung zur Straße vor.

Zu sehen sind die Wettbewerbs­arbeiten zur Hirmerei noch bis Freitag, 25. Oktober, jeweils montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr an der Blumenstraße 28b.

ul

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