Neuordnung der Verkehrsführung

Keine leichte Lösung in Sicht: Anwohner der Waldhornstraße fordern Einbahnregelungen

Unter anderem durch den Buslinienverkehr wird es häufig eng in der Waldhornstraße.
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Unter anderem durch den Buslinienverkehr wird es häufig eng in der Waldhornstraße.

Die Anwohner der Waldhornstraße in Untermenzing fordern eine neue Regelung der Verkehrsführung. Es komme dort immer wieder zu Gefahrensituationen. Was der BA sagt...

Untermenzing - Eine „zukunftsweisende und nachhaltige Neuordnung der Verkehrsführung rund um die Waldhornstraße“ fordert ein Anwohner in einem aktuellen Schreiben an den Bezirksausschuss Allach-Untermenzing. Anlass sei „die zunehmend bedrohliche Entwicklung der Verkehrssituation“.

Am meisten Erfolg verspricht sich der Bürger davon, den Verkehr auf zwei Einbahnstraßen zu verteilen – parallel zur Waldhorn- entweder auf die Brieger Straße in Moosach oder alternativ auf die Ernst-von-Beling-Straße (Untermenzing).

Der BA hat dazu noch nicht Stellung bezogen. Erstmal soll es einen Ortstermin geben. Viertel-Chef Pascal Fuckerieder (SPD) befürchtet jedoch, dass es für das Problem „keine einfache Lösung“ gibt.

Viertel-Chef Pascal Fuckerieder (SPD).

Dazu ist die Situation zu komplex. Ein Dilemma, das auch der Bürger in seinem Brief beschreibt: „Die Waldhornstraße wurde seinerzeit als reine Wohnstraße mit lediglich sechs Metern Breite, ohne Parkbuchten und ohne Radwege konzipiert.“ Mittlerweile übernehme sie jedoch weitaus mehr als den unmittelbaren Anwohnerverkehr.

Der Anlieger zählt auf: „stark gestiegenen Durchgangsverkehr, mehrere Buslinien, Zufahrten zum Kleingartenverein NW18, dauerhafte Umleitung des Ausfahrens der Brieger Straße gen Süden, Anfahrten zur neuen Kita, Arche am Hartmannshofer Bächl, Zufahrten zum Senioren-/Pflegeheim an der Manzostraße“.

Bürger wollen Einbahnstraßenregelung

Die Auswirkungen sind für den Anwohner nicht mehr tragbar: Regelmäßig müssten Fahrzeuge „auf den Gehsteig ausweichen“, auch Radfahrer nutzten zunehmend den Gehweg. Und Busse würden sich mit anderen Fahrzeugen im Gegenverkehr regelmäßig „verkeilen“.

Eine Einbahnstraßenregelung wäre aus Sicht des Bürgers hier der gerechteste Weg, „den Verkehr auf mehrere Schultern“ zu verteilen. Besser jedenfalls als weitere Halteverbote in der Waldhornstraße, über die immer wieder mal diskutiert wird.

Im BA ist man mit der Umverteilung von Verkehrsströmen vorsichtig. „Dieser Vorschlag hat uns nicht spontan überzeugt,“ so der Vorsitzende. Wann sich der BA vor Ort informiert, ist noch offen.

ul

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