SOKO Mira

Neue Details zum Tötungsdelikt in München: 66-Jährige in Obermenzing getötet ‒ Polizei fasst Tatverdächtigen

Eine Ermittlerin im Schutzanzug sichert Spuren an der Wohnungstür.
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Eine Ermittlerin im Schutzanzug sichert Spuren an der Wohnungstür. (Symbolbild)

Ende Dezember wurde in Obermenzing eine 66-Jährige in ihrer Wohnung getötet. Jetzt nahm die Polizei München dank Hinweisen der Bevölkerung einen Tatverdächtigen fest.

Update: 14.00 Uhr

Tötungsdelikt in Obermenzing: Polizei fasst Tatverdächtigen und nennt neue Details

Im Tötungsdelikt der 66-Jährigen Frau aus Obermenzing hat die Polizei München weitere Details über den Tatverdächtigen veröffentlicht.

Wie bereits berichtet, fand am Abend des 27.12.2020 eine Untermieterin im Tatortanwesen ihre leblose Vermieterin. Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Die Mordkommission richtete daraufhin die „SOKO Mira“

Anfang Februar 2021 erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 52- jährigen bosnischen Staatsangehörigen, der den Ermittlungen zufolge in den frühen Morgenstunden des 2. Weihnachtsfeiertages in das Haus des Opfers einbrach, hierbei von ihr überrascht wurde und er sie daraufhin tötete.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen Mordes erwirkt und die Zielfahndung des Polizeipräsidiums München mit der Ergreifung des Täters beauftragt.

Am Donnerstag, 01.04.2021 konnte der Tatverdächtige beim Grenzübertritt von Bosnien und Herzegowina nach Serbien durch serbische Sicherheitsbehörden aufgrund der bestehenden internationalen Fahndung festgenommen werden.

Am Donnerstag, 02.09.2021 wurde er von Kräften der Zielfahndung München und von Beamten der „SOKO Mira“ aus Serbien abgeholt. Er wird heute der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt.

Update: 03. September

Tötungsdelikt in Obermenzing - Polizei München nimmt Tatverdächtigen fest

Die Münchner Polizei hat bei den Ermittlungen im Tötungsdelikt einer 66-jährigen Vermieterin einen Tatverdächtigen festgenommen. Weitere Informationen wollen die Ermittler am Mittag bekannt geben, sagte ein Sprecher am Freitag.

Die 66-jährige Münchnerin war Ende Dezember gewaltsam zu Tode gekommen. Eine Untermieterin der Frau hatte deren Leiche in ihrem Haus im Stadtteil Obermenzing gefunden. „Aufgrund der Gesamtsituation“ gingen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Die Obduktion bestätigte diese Annahme.

Die Polizei richtete die Sonderkommission „SOKO Mira“ ein und will nun über den Stand der Ermittlungen informieren. Sie hatte unter anderem Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.

Die 66-Jährige hatte mehrere Zimmer in ihrem Haus untervermietet, über die Weihnachtsfeiertage waren die Untermieter aber verreist. Die Polizei rief die Untermieter - auch ehemalige - auf, sich zu melden, ebenso wie alle anderen, die in der Vergangenheit Kontakt zu der 66-Jährigen hatten.

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Update, 22. Januar 2021, 12 Uhr:

Die Polizei München hat ihre Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt in Obermenzing intensiviert. Ende Dezember war die 66-Jährige Mira Kostov in ihrer Wohnung umgebracht worden. Inzwischen arbeitet eine Sonderkommission an dem Fall.

In der „SOKO Mira“ arbeiten bis zu 30 Beamte aus verschiedenen Kriminalfachdezernaten der Polizei München zusammen. Bisher wurden knapp 15 Hinweise geprüft, die aufgrund der Zeugenaufrufe bislang bei der Polizei eingegangen sind. Daraus haben sich aber bis jetzt noch keine konkreteren Spuren ergeben.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat darum nun eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt. Diese wird für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täter oder der Täter führen, unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt.

Personen, die Mira Kostov im Zeitraum vom 24. Dezember bis 27. Dezember gesehen oder gesprochen haben, werden gebeten, sich mit der dem Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München, „Sonderkommission Mira“, unter Telefon 29 10-0 in Verbindung zu setzen.

Update: 29. Dezember 2020

Am Anfang der Ermittlungen wurde ein Tötungsdelikt von der Polizei nicht ausgeschlossen, jetzt hat es die Obduktion sogar bestätigt. Die 66-Jährige, die am Sonntag in ihrem Haus in Obermenzing tot aufgefunden wurde, wurde umgebracht.

Bei dem Opfer handelt es sich um die aus Serbien stammende Deutsche Mira Kostov, die in ihrem Haus alleine lebte, jedoch mehrere Zimmer (überwiegend an Personen aus ihrem Geburtsland) untervermietete.

Über die Weihnachtsfeiertage waren die aktuellen Untermieter jedoch nicht im Haus.

Am Abend des Sonntag fand eine Untermieterin im Tatortanwesen die leblose Vermieterin. Die sofort verständigten Polizei konnten nur noch den Tod bei der 66-jährigen Frau feststellen.

Die festgestellten Verletzungen wiesen auf ein Tötungsdelikt hin, was sich durch die am Montag durchgeführte Obduktion bestätigte.

Seit der Auffindung werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Zeugenaufruf der Polizei München

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die

  • in der Vergangenheit Kontakt zu Mira Kostov hatten
  • sie in den letzten Tagen gesehen hatten
  • in der Vergangenheit zur Untermiete bei dieser wohnten oder dort zu Besuch waren
  • im Bereich Amalienburgstr./ Pagodenburgstr. zwischen Donnerstag, 24.12.2020 bis Sonntag, 27.12.2020 verdächtige Wahrnehmungen (z.B. auffällige Personen oder Fahrzeuge) gemacht haben


werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Ermittlungen nach Leichenfund in München noch „ganz am Anfang“ ‒ Polizei schließt Tötungsdelikt nicht aus

Erstmeldung: 28. Dezember 2020

Nach dem Fund einer Leiche in München ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. „Ein Tötungsdelikt schließen wir nicht aus“, sagte eine Sprecherin am Montag.

Am Sonntagabend hatte die Polizei nach einem Notruf eine 66-Jährige tot in einer Wohnung im Stadtteil Obermenzing aufgefunden.

Nähere Details wollte eine Sprecherin am Montagvormittag nicht nennen. Die Ermittlungen stünden „ganz am Anfang“, die Spurensicherung vor Ort dauere noch an.

dpa/Polizeipräsidium München/jh

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