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Stadtbibliothek Neuaubing eröffnet in neuen Räumen wieder – darauf können sich Besucher freuen

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Das Farbkonzept ist eines der Highlights der neuen Stadtbibliothek.
Das Farbkonzept ist eines der Highlights der neuen Stadtbibliothek. © Andreas Schwarzbauer

Die Stadtbibliothek Neuaubing öffnet nach viereinhalb Jahren wieder ihre Pforten. Worauf sich Lesefreunde und andere Besucher freuen können:

WESTKREUZ Doppelt so viel Fläche wie zuvor, helle Räume, knallbunte Möbel sowie ein Lesegarten – viereinhalb Jahre nach der Schließung wurde im neu gebauten Paul-Ottmann-Zentrum die Stadtbibliothek Neuaubing wieder eröffnet. Die Bücherei bietet ihren Besuchern auf 1000 Quadratmetern 24 000 Medien, ein Drittel davon für Kinder. 50 Arbeitsplätze stehen zum Lernen bereit. Sie sind entweder mit einem Computer oder Anschlüssen für den privaten Laptop ausgestattet. Einige befinden sich in einem Lern- und Konferenzraum. Es gibt zudem eine Küchenecke mit Kaffeemaschine.

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Ein besonderes Highlight ist für die Leiterin der Stadtbibliothek, Rosemarie Gaupmann, allerdings der Lesegarten im Innenhof. „Das ist eine Oase mit viel Grün, die die Aufenthaltsqualität für die Nutzer erhöht.“ Aber auch über die Großzügigkeit der neuen Bücherei freut sich Gaupmann. Ebenso sei das Farbkonzept sehr gelungen. Gelbe sowie orange Sofas und Säulen in den ansonsten in weiß gehaltenen Räumen sorgen für eine freundliche Atmosphäre.

Der Lesehof gefällt Leiterin Rosemarie Gaupmann.
Der Lesehof gefällt Leiterin Rosemarie Gaupmann. © Andreas Schwarzbauer

Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Neuaubing: Bibliothek als „zentraler Knotenpunkt im Viertel“

Die zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden betonte bei der offiziellen Einweihung, wie wichtig es sei, dass der Stadtteil seine Bibliothek wieder hat. „Hier können die Menschen herkommen, lesen, lernen, spielen. Sie können an Veranstaltungen teilhaben, sich ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen – ohne konsumieren zu müssen.“ Die Einrichtung sei ein zentraler Knotenpunkt im Viertel.

Dieser hat die vergangenen viereinhalb Jahre gefehlt. Diese Zeit versuchten Gaupmann und ihr Team durch eine aufsuchende Bibliotheks-Arbeit zu überbrücken. Sie besuchten Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen, um die Medien zu den Menschen zu bringen. „Diese Lösung war aus der Not geboren, hat uns aber dann sehr viel Freude gemacht“, sagt die Bibliotheksleiterin. Dennoch ist sie froh, die Besucher wieder in den Räumen am Westkreuz empfangen zu können.

Literarischer Treff

Eine der ersten Veranstaltungen in den neuen Räumen, Radolfzeller Straße 13, ist der literarische Treff, zu dem die Volkshochschule und die Stadtbücherei am Donnerstag, 7. Juli, einladen. Rosemarie Gaupmann und Dorothee Lossinvon der VHS stellen von 18.30 bis 20 Uhr eine bunte Mischung literarischer Neuerscheinungen vor. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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