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Das Bauvorhaben an der Offenbachstraße dauert länger – Entlastung fürs Rathaus Pasing ebenfalls

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Das neue Gebäude an der Ecke Offenbach-/Landsberger Straße verzögert sich.
Das neue Gebäude an der Ecke Offenbach-/Landsberger Straße verzögert sich. © Andreas Schwarzbauer

Der Bau des Pasinger Sozialbürgerhauses verzögert sich weiterhin. Daraus folgt auch, dass die erhoffte Entlastung für das Pasinger Rathaus auch auf sich warten lässt.

Pasing Die Neubauten auf dem ehemaligen Stückgutgelände an der Ecke Landsberger/Offenbachstraße, in die auch das Pasinger Sozialbürgerhaus einziehen wird, verzögern sich. Projektentwickler M-Concept hat sich vom für den Bau zuständigen Generalunternehmen getrennt, weil es „hinsichtlich der Bauausführung, Termintreue und Wirtschaftlichkeit des Vorhabens zu unterschiedlichen Einschätzungen kam“, teilt ein Sprecher mit.

Die Gebäude der ersten drei Abschnitte werden nun voraussichtlich erst im späten Frühjahr fertig. Ursprünglich war dies bereits für Ende 2022 geplant gewesen. „Durch den Ausfall des Generalunternehmers ruhen zwar noch einige Arbeiten auf der Baustelle. Wir haben aber schon vor wenigen Wochen die Verhandlungen mit den bislang beauftragten und betrauten Handwerkern und Bauunternehmen begonnen“, versichert M-Concept. Die Firma betont zudem, dass bei so großen Bauvorhaben Verzögerungen von wenigen Monaten im Bereich des Normalen lägen.

Warten auf Pasinger Sozialbürgerhaus: Auch Pasinger Rathaus muss auf Entlastung warten

Für das Sozialbürgerhaus, das unter anderem das Jobcenter, die Schuldner- und Insolvenzberatung sowie die Wirtschaftliche Jugendhilfe umfasst, bedeutet dies, dass die Mitarbeiter noch länger im Pasinger Rathaus bleiben müssen. Dort herrscht allerdings schon länger akute Raumnot. So seien alle Besprechungs- und Aufenthaltsräume, ein ehemaliges Kopierzimmer sowie die Brandmeldezentrale zu Arbeitsplätzen umfunktioniert worden, teilte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle vor zwei Jahren mit. Zudem musste 2020 die Pasinger Zweigstelle des Versicherungsamtes trotz Protesten des Bezirksausschusses an die Implerstraße umziehen.

Da sich nach dem Umzug die Raumsituation entspannen wird, besteht das Viertelgremium darauf, dass das Versicherungsamt zurückkehren muss. Zudem will der Bezirksausschuss wissen, wie die frei werdenden Räume genutzt werden. Das Kreisverwaltungsreferat teilt mit, dass es das Bürgerbüro, das Standesamt und die Bezirksinspektion vergrößern will. Die Planung der notwendigen Umbauten laufe derzeit bereits.

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