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Nach 40 Jahren Arbeit in Neuhausen: Name und Aufgaben als künftiger ASZ-Träger verändern sich

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Von: Ursula Löschau

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Marion Schwarz (li.) und Elfriede Franz vor dem Seniorentreff.
Marion Schwarz (li.) und Elfriede Franz vor dem Seniorentreff. © Ursula Löschau

Auf den Seniorentreff Neuhausen warten ein neuer Name und neue Aufgaben in der Zukunft. Alle Beteiligten freuen sich sehr auf die kommende Zeit...

Neuhausen Dieser Geburtstag wird ein ganz Besonderer. Nicht nur, weil der Seniorentreff Neuhausen heuer 40 Jahre alt wird und das am Freitag, 16. September, mit vielen Nutzern und Wegbegleitern feiert. Er markiert auch einen Wendepunkt. Denn die Einrichtung steuert als künftiger Träger für das ASZ Nymphenburg an der Arnulfstraße 294 vielen neuen Aufgaben entgegen. Der erste große Schritt ist die soeben beschlossene Umbenennung des Vereins in „Bei­nander“.

Der künftige ASZ-Standort am Romanplatz.
Der künftige ASZ-Standort am Romanplatz. © Ursula Löschau

„Der Name ist viertelübergreifend“, sagt Vorständin Elfriede Franz, und passe künftig besser für die Schwerpunkte Begegnungsstätte/ASZ und „Wohnen für Hilfe“. Dieses Projekt vermittelt schon jetzt Wohnpartnerschaften in Stadt und Landkreis München, aktuell sind es 75.

Änderungen im Seniorentreff Neuhausen stimmen Geschäftsführerin optimistisch

Geschäftsführerin Marion Schwarz macht sich darauf gefasst, dass die Zukunft „extrem spannend und herausfordernd“ wird – auch „gigantisch“, wenn das jetzt beschlossene Raumkonzept realisiert wird. Dies biete viel mehr Platz sowohl für die Seniorenarbeit als auch für die Öffnung ins Viertel.

An Erfahrungen mangelt es dem Team dabei nicht. Zu den Säulen der 40-jährigen Arbeit zählen viele Beratungs- und Begegnungsangebote, ebenso kreative und musische Aktivitäten – auch generationenverbindende.

Mehr als ein ASZ: Pläne für den Bau in Nymphenburg

Der Neubau an der Arnulfstraße 294 soll drei Vollgeschosse bekommen und unterkellert werden. Er wird nicht nur Platz für ein „ASZplus“ bieten, sondern auch Mehrzweckräume für bürgerschaftliche Nutzungen. Unter anderem sind eine Nähstube, ein EDV- und ein Musikübungsraum vorgesehen. Die ASZ-Küche wird über einen Cafeteria-Betrieb hinaus so ausgestattet, dass an mindestens drei Tagen pro Woche ein sozialer Mittagstisch angeboten werden kann. Baubeginn für das rund 9,7 Millionen Euro teure Projekt soll im zweiten Quartal 2024 sein. Dafür hat der Stadtrat im Sommer den Projektauftrag erteilt. Der erste Ratsbeschluss, der offiziell bestätigte, dass ein eigenes ASZ für Nymphenburg erforderlich sei, fiel im Juni 2006. 

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