Sicherer Radweg

SPD, Grüne und FW/ÖDP fordern bessere Verbindung nach Freiham

Martin Feldner hofft, dass bald ein attraktiver Weg von Lochham nach Freiham führt.
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Martin Feldner hofft, dass bald ein attraktiver Weg von Lochham nach Freiham führt.
  • Andreas Schwarzbauer
    vonAndreas Schwarzbauer
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Die Chancen auf einen geteerten Radweg zwischen Lochham und Freiham steigen - Stadtratsfraktionen unterstützen Vorstoß aus Aubing und Gräfelfing

UPDATE, 28. Januar: Auch die Stadtratsfraktionen SPD/Volt, Grüne/Rosa Liste und Freie Wähler/ÖDP fordern in einem Antrag einen geteerten und beleuchteten Radweg zwischen Lochham und Freiham . Er soll von der Bertha-Kipfmüller-Straße durch das ehemalige Ausbesserungswerk der DB zur Sämannstraße führen. „So wird die Strecke zu einer leistungsfähigen Fahrradhauptroute bis in die Münchner Innenstadt“, schreiben die Fraktionen in einer Pressemitteilung.

Initiatorin Sonja Haider (ÖDP) hofft, dass dadurch der Anteil des Radverkehrs im Münchner Westen steigt. Derzeit liege er in Aubing-Lochhausen-Langwied nur bei sieben Prozent. „Ich bin davon überzeugt, dass die Radwegeverbindung von Lochham und Freiham sehr attraktiv und damit gut genutzt werden wird.“

Gudrun Lux (Grüne) verweist auf die rund 30.000 Menschen die bald in Freiham leben werden: „Freiham ist eines der größten Neubaugebiete in Europa. Die Menschen, die dort wohnen und arbeiten werden, brauchen gute Radverkehrsanbindungen. Für Andreas Schuster (SPD) sind sie entscheidend für die Verkehrswende.

Der Schotterweg hinter dem Ausbesserungswerk in Neuaubing mündet in einen schlammigen Trampelpfad, der in die Lochhamer Sämannstraße führt. Wenn es nach dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität der Gemeinde Gräfelfing und dem Bezirksausschuss Aubing geht, soll dort bis zum Frühjahr ein geteerter Radweg mit einer intelligenten Beleuchtung verlaufen.

Der Abschnitt könnte eine wichtige Route für Schüler aus dem Würmtal zum Bildungscampus in Freiham werden. Für Anwohner im Münchner Westen könnte er eine attraktive Verbindung zum Universitätsstandort Martinsried sein. Zudem führt ab Gräfelfing ein gut ausgebauter Radweg in die Münchner Innenstadt. „Für diese Anbindung wird ein hoher Nutzungsgrad prognostiziert“, sagt Wolfgang Bösing von den Aubinger Grünen. Sein Gräfelfinger Kollege Martin Feldner geht von 2000 Radlern täglich aus.

Martin Feldner von den Grünen

Die Stadt München plane allerdings mit einer Breite von 2,50 Meter einen zu schmalen Radweg mit zu engen Kurven. Zudem seien weder ein Winterdienst noch eine Beleuchtung vorgesehen. Dagegen haben sich nun der Gräfelfinger Mobilitätsausschuss und Aubinger Bezirks­ausschuss ausgesprochen. Sie f­ordern einen leistungsfähigen und sicheren Radweg.

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