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Bürgerin ruft OB Reiter zur Intervention bei Grundstückseignern an der Goteboldstraße auf

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Von: Ursula Löschau

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Viel Schwerlastverkehr und kein Radweg: Dennoch ist dieser Abschnitt der Goteboldstraße Teil der offiziellen Radlroute zur Langwieder Seenplatte.
Viel Schwerlastverkehr und kein Radweg: Dennoch ist dieser Abschnitt der Goteboldstraße Teil der offiziellen Radlroute zur Langwieder Seenplatte. © Ursula Löschau

Obwohl die Goteboldstraße Teil der Radlroute um die Langwieder Seenplatte ist, gibt es keinen richtigen Radweg. Das will eine Bürgerin nun ändern...

ALLACH Sie werde dranbleiben und nicht lockerlassen, bis die Radweglücke zur Langwieder Seenplatte in der Goteboldstraße geschlossen ist. Das kündigte Irmela Strohhacker in der jüngsten Sitzung des BA Allach-Untermenzing an, bei der die Obermenzingerin erneut auf das Radwegproblem und seine Risiken hingewiesen hat.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Gesagt, getan: Inzwischen hat die Bürgerin einen weiteren Brief an OB Dieter Reiter geschickt und ihn gebeten, „sich für eine baldige Lösung einzusetzen“. Zum Beispiel, indem er sich persönlich „an den oder die Grundbesitzer wendet, um Perspektiven bei der seit mehr als zwei Jahrzehnten verfahrenen Situation auszuloten“.

Radwegproblem in Allach: BA unterstützt Bürger-Antrag

In einem Einlenken der betreffenden Grundstücksbesitzer sieht auch der BA die einzige Chance, den Radweg in diesem Abschnitt endlich vervollständigen zu können. Die Viertelpolitiker machten keinen Hehl daraus, dass auch sie die Situation „unbefriedigend“ (BA-Chef Pascal Fuckerieder, SPD), ja „unerträglich“ (Falk Lamkewitz, Grüne) finden. „Solche gefährlichen Dinge darf man keinesfalls hinnehmen“, bekräftigte auch Ingrid Haussmann (CSU). Das Gremium will nun nach dem Stand der Grundstücksverhandlungen fragen und die Kommunale Verkehrs­überwachung zu Tempokon­trollen auffordern.

Irmela Strohhacker kann es „nur schwer akzeptieren, dass es trotz der offensichtlichen Gefährlichkeit dieses wichtigen Radweges zum Naherholungsgebiet der Stadt München an der Langwieder Seenplatte keine finanzielle Kompromisslösung gibt“. So steht es auch in ihrem Brief an den OB, in dem sie mahnt: „Die Stadt steht in der Verantwortung. Es darf nicht soweit kommen, dass der Spruch ,Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht‘ zur traurigen Wirklichkeit wird.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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