Zügig nach Westen

Aubinger BA will sicheren Radweg nach Puchheim – Stadt plant Schnelltrasse

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einen Radweg  entlang der Eichenauer Straße ist zwischen der Aubinger Lohe und 
der Bahntrasse der S4 eigentlich nicht genügend Platz.
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Für einen Radweg entlang der Eichenauer Straße ist zwischen der Aubinger Lohe und der Bahntrasse der S4 eigentlich nicht genügend Platz.

Der Radweg zwischen Aubing und Puchheim endet mitten auf der Straße. Der Aubinger BA fordert eine sichere Verlängerung des Weges. Die Stadt plant indes eine Schnelltrasse.

  • Radweg zwischen Aubing und Puchheim endet mitten auf der Straße
  • Aubinger BA stellt Forderungen nach sicheren Verlängerung des Weges
  • Die Stadt plant eine Schnelltrasse

Der kürzeste Weg von Aubing nach Puchheim führt für Radler über die Eichenauer Straße. Während anfangs noch ein Radweg paral­lel zur Straße verläuft, endet dieser plötzlich auf Höhe der Aubinger Lohe. Radler müssen gemeinsam mit den Autos auf der Straße fahren.

„Dort ist so viel Verkehr, dass man als Radfahrer keine Freude hat“, meint Thomas Hampel, der für die SPD im Aubinger Bezirksausschuss sitzt. Immer wieder ereigneten sich dadurch gefährliche Situationen. Deshalb fordert Hampel, den Radweg bis nach Puchheim fortzuführen.

Fahrradweg zwischen Aubing und Puchheim - Gefährliche Situationen auf der Straße

Unterstützung erhält er aus Puchheim. Auch Bürgermeister Norbert Seidl (SPD) wünscht sich eine bessere Verbindung für Radler. Der Abschnitt ist Bestandteil des geplanten Radschnellwegs von Fürstenfeldbruck nach München, den die Stadt München und der Landkreis Fürstenfeldbruck derzeit in einer Machbarkeitsstudie untersuchen.

Eine besondere Herausforderung sei das etwa ein Kilometer lange Stück entlang der Aubinger Lohe. Zwischen Wald und Bahngleisen sei zu wenig Platz. Entweder müssten Bäume für einen Radweg weichen oder die Straße für den Autoverkehr geschlossen werden.

Das Münchner Planungsreferat bestätigt, dass es diese beiden Varianten derzeit prüft. Es gebe aber noch weitere Optionen: So könnten ein vier Meter breiter Radschnellweg und ein 2,50 Meter breiter Gehweg auch auf der Südseite der Bahn entstehen. „Hinsichtlich der Trassensuche befinden wir uns in den letzten Zügen der Abstimmung“, teilt Sprecher Ingo Trömer mit.

Schnellweg im Norden

Während im Münchner Westen derzeit eine Machbarkeitsstudie läuft, ist die Planung für einen Radschnellweg im Norden schon weiter: Nächstes Jahr soll der Bau der Trasse zwischen der Stadtmitte und Garching sowie Unterschleißheim beginnen.

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