Abstandsregeln konnten kaum eingehalten werden

Massenansturm und zwei eingebrochene Personen: Polizei München räumt Nymphenburger Kanal

Aufgrund der hohen Personenzahl musste die Polizei München den Nymphenburger Kanal am Sonntag räumen. Zwei Personen waren zudem im Eis eingebrochen.
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Aufgrund der hohen Personenzahl musste die Polizei München den Nymphenburger Kanal am Sonntag räumen. Zwei Personen waren zudem im Eis eingebrochen.

Die Polizei München musste den Nymphenburger Kanal räumen, nachdem zwei Personen im Eis eingebrochen waren. Corona-Abstände konnten auch kaum eingehalten werden.

  • Die Polizei München musste am Sonntag, 10. Januar, den Nymphenburger Kanal räumen.
  • Zuvor waren ein Kind und ein Erwachsener im Eis eingebrochen.
  • Die Räumung erfolgte neben der brüchigen Eisfläche auch wegen der hohen Personenzahl auf dem Kanal und der kaum einhaltbaren Corona-Abstände.

Nymphenburg - Der Nymphenburger Kanal in München ist wegen des Ansturms von Besuchern und der brüchigen Eisfläche am Sonntag geräumt worden. Ein Erwachsener und ein Kind seien ins Eis eingebrochen, seien dann aber unverletzt nach Hause gegangen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums München.

München: Polizei räumt Nymphenburger Kanal nach Eis-Einbruch von zwei Personen und Massenansturm trotz Corona-Warnung

Zuvor hatten die Beamten bereits an die Münchner appelliert, die beliebte Eisfläche vor dem Nymphenburger Schloss zu meiden. Grund waren die Massen an Menschen, die sich dort beim Schlittschuhfahren oder Eisstockschießen vergnügten und die wegen Corona gebotenen Abstände oft nicht einhielten.

„Wir sind als Polizei vor Ort, aber jeder, den wir weiterscheuchen, taucht woanders wieder auf“, erklärte der Sprecher der Polizei. Am Nachmittag wurde der Nymphenburger Kanal dann abgesperrt.

Bereits im Verlauf der Woche hatten die Münchner Polizei und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung wegen der zu geringen Tragfähigkeit des Eises auf dem Kanal gewarnt. Nicht ohne Grund, denn am 5. Januar war bereits eine Person im Eis eingebrochen.

dpa/lby/best

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