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Für einen sicheren Schulweg: Dringende Suche nach Schulweghelfern rund um die Pasinger Oselschule

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Am Zebrastreifen auf der Oselstraße sorgt eine Schulweghelferin für eine sichere Überquerung.
Am Zebrastreifen auf der Oselstraße sorgt eine Schulweghelferin für eine sichere Überquerung. © Edlböck

Rund um die Oselschule in Pasing könnten künftig gefährliche Übergänge unbesetzt bleiben - Im Viertel werden dringend Schulweghelfer gesucht...

Pasing - Die Schulweghelfer der Oselschule suchen händeringend nach Verstärkung. Sollten sich nicht noch Mitstreiter finden, müssen künftig kritische Übergänge teilweise unbesetzt bleiben. An drei Stellen stehen die Schüler­lotsen derzeit: am Zebrastreifen direkt vor der Grundschule sowie an den Kreuzungen der Offenbach- mit der Orth- und der Hermann-Köhl-Straße.

Vier Zeitfenster (7.30 Uhr, 11.20 Uhr, 12.20 Uhr und 13.10 Uhr) müssen sie abdecken. Das macht 60 Dienste in einer Woche. Für das derzeit siebenköpfige Team ist das nur noch schwer zu stemmen – zumal aufgrund der Erweiterung des Schulsprengel nach Norden noch ein weiterer Standort dazukommen soll.

Viel Verkehr rund um die Oselschule: Dringende Suche nach Schulweghelfern in Pasing

„In der Offenbachstraße ist das Verkehrsaufkommen sehr hoch und nicht alle halten sich an das Tempolimit“, sagt Daniela Edlböck. Sie koordiniert die Schulweghelfer und steht selbst seit 25 Jahren an den kritischen Punkten, um für einen sicheren Schulweg zu sorgen. Zusätzlich sei der Abbiegeverkehr von der Orth- auf die Offenbachstraße schwierig, denn viele Autofahrer achteten nicht auf die Schüler.

In der schmalen Oselstraße sei die Situation am Zebrastreifen vor dem Schuleingang ebenfalls unübersichtlich und gefährlich. „Hier herrscht in der Früh eine richtige Rushhour mit Fahrradfahrern, E-Scootern, Elterntaxis und Begegnungsverkehr. Ohne Aufsicht wäre es ein bisschen kritisch“, sagt Edlböcks Mann Stefan, der sich ebenfalls als Schulweghelfer engagiert. Zumal vor allem die Grundschüler häufig noch kein so gutes Gefühl für den Verkehr hätten. „Außerdem sind wir mit unseren gelben Westen noch ein zusätzliches Signal für die Autofahrer“, sagt er.

Seit ein bis zwei Jahren sucht Edlböck nun schon nach Verstärkung – bisher vergeblich. Zweimal pro Woche müssten die Schulweghelfer eine halbe Stunde an einer Kreuzung stehen. Pro Dienst erhalten sie eine Aufwandsentschädigung von 6,50 Euro. Die Kleidung wird ihnen gestellt. Sie erhalten zudem von der Polizei eine Einweisung. Langjährige Schülerlotsen ehrt die Stadt zudem mit der Medaille „München leuchtet“. Wer Interesse hat, kann sich bei Edlböck unter Telefon 88 88 378 melden.

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