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Gefahr für Schüler am Max-Planck-Gymnasium ‒ Fahrradständer sollen mehr Sicherheit bringen

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Peter Birett will eine bessere Sicht an den Ausfahrten des Max-Planck-Gymnasiums.
Peter Birett will eine bessere Sicht an den Ausfahrten des Max-Planck-Gymnasiums. © PS

Parkende Fahrzeuge versperren am Max-Planck-Gymnasium die Sicht auf die Straße – fest installierte Fahrradständer sollen die Gefahr für die Schüler beenden.

Pasing - Entlang der Silberdistelstraße parken Last- und Wohnwagen sowie Anhänger. An den Ausfahrten des Max-Planck-Gymnasiums führt das regelmäßig zu gefährlichen Situationen, denn die Fahrzeuge beeinträchtigen die Sicht auf die Fahrbahn. „Wenn die Kinder mit dem Fahrrad aus dem Schulhof herausfahren, sehen sie das Geschehen auf der Straße nicht“, sagt Peter Birett, Vorsitzender des Elternbeirats.

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Mehr Sicherheit am Max-Planck-Gymnasium: Elternbeirat fordert Fahrradständer

Die Silberdistelstraße sei zwar eine eher wenig befahrene Straße, da sie eine Sackgasse ist. Aber: „Das Problem sind die wilden Fahrradfahrer und Eltern, die ihre Kinder bringen und abholen“, meint Birett. Deshalb hat der Elternbeirat beim Bezirksausschuss beantragt, dass an den Ausfahrten der Schule auf der Straße Fahrradständer installiert werden.

Bis zu 20 Ständer auf jeder Seite der Ausfahrten kann sich Birett vorstellen. Damit könnte einerseits die Sicht verbessert werden. Andererseits könnten Fahrradständer auf dem Schulgelände eingespart werden. „Die Schüler hätten dann mehr Platz auf dem Pausenhof und könnten ihn wirklich frei nutzen“, meint Birett. Auch die Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums begrüßt das Vorhaben.

Für mehr Sicherheit: BA will Fahrradständer und Halteverbot prüfen lassen

Im Bezirksausschuss gab es Bedenken. Sven Wackermann (CSU) will sich vorher mit den Organisatoren der Pasinger Vorwiesn abstimmen. Die Fahrradständer sollten das Volksfest nicht behindern. Das sah Franziska Messerschmidt (SPD) anders: „Für mich hat das Anliegen des Elternbeirats Priorität vor den Interessen der Schausteller.“ Wackermann ist sich allerdings sicher, dass eine für alle zufriedenstellende Lösung möglich sei – von der nicht nur die Schule profitieren könnte.

„Ein Landwirt hat durch die parkenden Fahrzeuge enorme Probleme auf sein angrenzendes Feld zu kommen“, wusste Wackermann. Er will neben den Fahrradständern auch ein Halteverbot prüfen lassen. Das Mobilitätsreferat kann sich ebenfalls Halteverbote vorstellen. Der Bezirksausschuss will sich vor einer Entscheidung die Situation vor Ort anschauen.

Patricia Stücher

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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