Zu spät misstrauisch geworden

Miese Masche: Betrüger erleichtern Rentnerin um zehntausende Euro

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Symbolbild: Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus

Und wieder haben falsche Polizeibeamte zugeschlagen: Diesmal wurde eine über 80-Jährige um Zehntausende Euro betrogen. Die konkreten Hintergründe und wie Sie sich schützen können...

Neuhausen: Unfassbar!  Es kam in den vergangen Tagen zu mehrfachen Anrufen von falschen Polizeibeamten im ganzen Stadtgebiet. Die Betrüger brachten Personen dazu, Geld von mehreren Zehntausend Euro zu übergeben.

So ging es auch einer über 80-jährigen Münchnerin, die vergangenen Sonntag gegen halb 11 Uhr nachts von einer unbekannten Frau angerufen wurde. Die Frau stellte sich als Kommissarin vor. Im Laufe des länger andauernden Telefongespräches meldeten sich außerdem zwei weitere männliche Personen, die sich ebenfalls als Kommissare ausgaben.

Unglaublich: Betrug um mehrere Zehntausend Euro

Sie überzeugten die Seniorin im Laufe der Nacht, gegen 2:30 Uhr, einen Betrag in Höhe von mehreren Zehntausend Euro an einen zuvor angekündigten Boten zu übergeben. Nach Übergabe des Geldes kamen der Seniorin doch Zweifel und sie musste nach Rücksprache mit dem Polizeinotruf feststellen, dass sie Opfer eines Betruges wurde. 

Im Laufe dieses Wochenendes kam es zudem wieder im gesamten Stadtgebiet vermehrt zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. 

Beschreibung des Boten

Er ist männlich, ca. 180-190 cm groß, hat eine schlanke Figur und dunkle, kurze Haare. Außerdem hat er ein rundes, längliches Gesicht mit einem Dreitagebart und ist vom Typ her südländisch. Er war mit einer dunklen bzw. schwarzen Hose und mit einem langärmeliges Hemd mit Muster bekleidet. 

Zeugenaufruf:

 Wer machte in der Nacht auf Montag, 19. August, zwischen 1 und 3 Uhr im Münchner Stadtteil Neuhausen im Bereich der Jagdstraße, zwischen Renatastraße und Winthirstraße, verdächtige Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dieser Straftat durch "Falsche Polizeibeamte" stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, KFD 3 - AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis: Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug im Namen der Polizei

Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten! 

Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. 

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.

Quelle: Polizeipräsidium München/fb

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