Projekt in Maria Trost

Acht Millionen Euro für ein Neubau und 95 glückliche Kinder

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Gertraud Krause, Trägervertreterin der Gemeinde Maria Trost für die Häuser für Kinder, und Pfarrer Leslaw Magdziarek vor dem Altbau.

Das Haus für Kinder Maria Trost II wird ersetzt. Warum das Haus nicht weitergeführt werden konnte und wo die Kinder in der Zwischenzeit betreut werden...

Untermenzing – Das Haus für Kinder Maria Trost II an der Rueßstraße 47a wird abgerissen und durch einen zweistöckigen Neubau ersetzt. Dafür hat das Erzbischöfliche Ordinariat München jetzt knapp acht Millionen Euro bewilligt. 

Für die 95 Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren, die in der integrativen Einrichtung betreut werden, sollen jetzt zuerst Übergangsräume geschaffen werden. Dazu werden zwischen der Grundschule an der Manzostraße und der Hitlstraße Container aufgestellt.

 „Der Umzug ist für April 2020 geplant“, sagt Kirchenpflegerin Gertraud Krause. Der Altbau – vor 30 Jahren als Provisorium errichtet – ist laut Pfarrer Leslaw Magdziarek in Sachen Brandschutz und Haustechnik veraltet und platzt aus allen Nähten.

„Vor allem fehlen Therapieräume für die integrative Arbeit“, sagt er. Der Neubau wird diese bieten, ebenso zwei Mehrzweckhallen auch für das Haus für Kinder I, welches unverändert fortgeführt wird. 

Die Neubaupläne.

Bei 95 Plätzen, davon zehn für geistig und körperlich behinderte Kinder, wird es vorerst bleiben. Sie werden aber künftig auf fünf statt bisher vier altersgemischte Gruppen aufgeteilt. Die Gemeinde Maria Trost rechnet mit zweieinhalb Jahren Bauzeit. 

ul

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